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Germany

Rene Kühl

In meiner künstlerischen Arbeit untersuche ich seit mehreren Jahren die Form des Eis als organisches Grundsystem.
Das Ei erscheint dabei nicht als klassisches Symbol, sondern als Ausgangspunkt für Experimente mit Oberfläche, Schutz, Fragmentierung, Wachstum und räumlicher Wahrnehmung.
Zwischen Fotografie, Relief, Objekt, Keramik und experimentellen Materialien entstehen Arbeiten, die sich zwischen biologischer Struktur und künstlicher Konstruktion bewegen. Wiederkehrend sind serielle Prozesse, haptische Oberflächen und die Transformation einfacher Materialien in organisch wirkende Körper.
Viele Werke oszillieren zwischen Anziehung und Irritation: weich und bedrohlich, präzise und fragil, vertraut und fremd zugleich. Das wiederkehrende Motiv des Eis wird dabei zu einer offenen Form — als Speicher, Hülle, Schutzkörper oder fragmentierter Organismus.

Artworks (10)

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