In Stabile Seitenlage thematisiert Andreas Rimpel einen Moment äußerster menschlicher Verletzlichkeit. Die liegende Figur befindet sich in einem Zustand zwischen Bewusstsein und Ohnmacht, zwischen Schutz und Ausgeliefertsein. Der Titel verweist auf eine lebensrettende Handlung und macht Fürsorge, Verantwortung und Mitmenschlichkeit zum eigentlichen Gegenstand der Arbeit.
Trotz ihrer monumentalen Präsenz vermittelt die Skulptur keine Stärke, sondern Fragilität. Die kantigen, kubistisch reduzierten Formen legen den Blick auf einen universellen Zustand frei: den Menschen in einem Moment, in dem er auf die Hilfe anderer angewiesen ist.
2024 wird das Werk auf der 9 Schweizerischen Triennale der Skulptur Bad Ragartz / Vaduz noch bis Ende Oktober gezeigt.
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Klassisch / Kubistisch
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