Bettina Lüdicke
Galerie 100
Konrad-Wolf-Str.99
13055 Berlin
Germany
Unschärfen der Ordnung
Vernissage am Mittwoch, 26. August 2026, 19 Uhr
Einführung: Christoph Tannert
Musik: Rainer Theobald, Klarinette
Im Zentrum stehen vier künstlerische Positionen im Spannungsverhältnis zwischen Systematik und Intuition, zwischen Wiederholung und Abweichung. In der Ausstellung „Unschärfen der Ordnung“ begegnen sich vier künstlerische Positionen, die auf jeweils eigene Weise mit Strukturen, Rhythmen und Systemen arbeiten und sie zugleich infrage stellen. Gemeinsam entfalten die Werke ein vielschichtiges Bild von Ordnung als wandelbarem Konzept - sinnlich erfahrbar, formal präzise und offen für Unschärfen.
Ob durch zeichnerische Raster, überlagerte Farbschichten, geometrisch geformte Verdichtungen oder skulpturale Liniengeflechte: Immer wieder geraten Ordnungen ins Flirren, lösen sich auf, verschieben sich ineinander. Es ist ein Spiel mit Klarheit und Mehrdeutigkeit. Oft wird eine poetisch-philosophische Ebene angesprochen: Jede Arbeit spielt mit Ordnungssystemen, zeigt diese fragil oder bringt sie gleichzeitig ins Wanken. „Unschärfen der Ordnung“ öffnet Assoziationsräume und verspricht eine spannende und anregende Ausstellung zu werden.
Die Künstler:innen:
Jürgen Kellig steht für großformatige Zeichnungen, die in geometisch-technisch anmutenden Strukturen sich verdichten oder auflösen. Udo Klenner zeigt Acrylmalerei mit der Anmutung eines Palimpsests. Unordnung will Zuordnung. Bettina Lüdicke repräsentiert mit ihren Skulpturen aus Bronze- und Kupferdraht das Dreidimensionale, ist aber auch mit dem Medium Zeichnung vertreten. Andre Putzmann beschäftigt sich mit mehrfarbigen Holzdrucken und Malerei. Zusammen eint die Künstler:Innen ein präziser Blick auf die Schönheit des Unbestimmten.