Bernhard Jordi

Little speech

Little speech
Kinetische Skulptur zum aufziehen
Metall, Draht, PE-Schläuche, Sicherheitsgurt, Öl

FACTSHEET:

Dimensions : 116 cm x 36 cm x 70 cm (Height, Width, Depth)
Weight : 35 kg
Year : 2017
Material : Metal, Others, Sound, Steel, Metal, Steel
Style : abstract, kinetic, filigree, poetic, sound art, symbolic

Bernhard Jordi

Die Interaktion mit dem Kunstobjekt ist ein wichtiger Bestandteil der Skulpturen von Bernhard Jordi.
Bei den kinetischen Skulpturen muss der  Betrachter erst seine Kraft, mittels einer Kurbel oder Kugel, in den Mechanismus geben. Erst dann, wenn er eingegriffen hat, kann er das Werk als Ganzes begreifen.
Vielleicht kommt man Bernhard Jordis Kunst, die die Materie zu einem Spiel mit sich selbst verleitet, auch nur im gegenseitigen Austausch auf die Spur – konkret: im Gespräch mit dem Künstler.
Statt des üblichen Schildes „Bitte nicht berühren“ müsste an Ihren Objekten eigentlich stehen: „Unbedingt berühren“ …
Bernhard Jordi: Ja, meine Skulpturen brauchen nicht nur das passive Auge des Betrachters, sondern seine aktive Hand, seine Energie! Die muss er meinem Werk zur Verfügung stellen. Ich ernenne ihn kurzerhand zum Motor meiner Maschinen. Er muss etwa eine Kurbel bedienen, um ein Gewicht hochzuhieven, muss gleichsam die Schwerkraft aktivieren, damit die Skulptur ihr eigentliches Wesen zeigt, nämlich die Bewegung. Und erst, wenn er eingegriffen hat, kann er die Skulptur auch als Ganzes begreifen.
Ihre „Eisenwerke“ sind also, zugespitzt formuliert, dem Betrachter auf Gedeih und Verderben ausgeliefert? Dann wären sie abhängig von seinem Goodwill. Ohne ihn können sie sich gar nicht verständlich machen.
Jordi: Stimmt. Doch es ist eine gegenseitige Abhängigkeit, Interpendenz, um es vornehmer auszudrücken. Gib mir deine Energie, damit ich dir meine geben kann. Und schon haben wir eine faire Beziehung. Es ist ein lustvolles Geben und Nehmen. Beide sind vernetzt miteinander, wie eben in einer lebendigen Welt alles mit allem vernetzt ist. Meine Kraft, den belebenden Impuls, bekomme ich in Form von Bewegung und Klang zurück. Und die Schau, die ausgelöst wird, besteht wiederum aus einem Spiel um gegenseitige Abhängigkeit. Indem ich die Skulptur aus ihrer Erstarrung erlöse, verrät sie mir einen Teil ihrer Geheimnisse. So schön kann Zusammenwirken sein.Ein Effekt ist besonders faszinierend: der stets bedrohlich lauernde Stillstand …
Jordi: … der aber im letzten Moment abgewendet wird! Das soll nicht bloß Spannung erzeugen. Es geht mir auch um fundamentale Erkenntnisse: In der Abhängigkeit ist nichts selbstverständlich. Und der reine Kraftakt ist häufig kontraproduktiv. Das führt etwa die auspendelnde Kugel vor, die erst Energie verlieren muss, bevor sie weiterkommt. Sie muss loslassen können, um eine grandiose weitere Fahrt gewährt zu bekommen.
Die Verblüffung, dass und wie es plötzlich weiter geht, ist beabsichtigt, ähnlich wie beim Film von Fischli/Weiss „The Way Things Go“. Allerdings streben sie nach der Perfektion – es muss gelingen! Ich drücke mit meinen undurchschaubaren „Maschinen“ eher aus: Es könnte gelingen.
 Wie stehen Sie zur Interpretation, dass in Ihren Werken nicht nur Eisen geschmiedet wird, sondern gewissermassen auch eine Lebensphilosophie?
Jordi: Bewegung ist halt per se philosophisch, und Bewegung fasziniert mich. Ohne sie gibt es weder Weiterkommen noch Veränderung. Ob sie sich positiv oder negativ auswirken, wissen wir aber erst später. Bewegung ist riskant. Dummerweise ist auch die Stagnation gefährlich. Was also sollen wir tun? Das Neue wagen, auch wenn es vielleicht nicht besser wird? Sicher ist nur, dass wir lebendige Momente nicht konservieren können. Im Grunde sehnen wir uns nach einer Balance zwischen Bewahren und Aufbrechen.
Manchmal zwingen uns plötzliche Ereignisse, etwa ein Notfall, zum Handeln. Oder wir sind gar auf Hilfe angewiesen. Niemand lebt autark. Bei einigen Ihrer Werke kommt die eine Kugel unerwartet der anderen zu Hilfe.
Jordi: Gegenseitige Abhängigkeit ist eben sowohl Gefahr wie Chance. Besonders heikel wird es bei ungleichen Machtverhältnissen – gross gegen klein. Genau davon erzählt das Wechselspiel der grossen und kleinen Kugeln. Und ich zeige, dass beide aufeinander angewiesen sind. So befreit manchmal auch die kleine, schwache Kugel die grosse, starke aus der Blockade. Der Mächtige tut also gut daran, den Schwachen immer ernst zunehmen…
Ihre »Eisenwerke« wirken hochkomplex und undurchschaubar – man fragt sich schon, wie Sie diese zum Funktionieren bringen können.
Jordi: Ich erlebe den Prozess der Entstehung als sehr spannungsvoll. Ich liebe ihn, kann ihn aber auch verfluchen. Zweifel und Hader können überhandnehmen. Ob die Skulptur am Ende kinetisch funktionieren wird, dafür gibt es keine Gewähr. Dann allerdings… Heureka! Gerade weil mich die ungeheure Spannung zwischen Scheitern oder Gelingen so lange begleitet hat, ist die Freude, wenn es denn gelingt, berauschend. Ich hoffe, dass ich diesen Glücksmoment meinen Werken als guten Geist mitgeben kann…
Sie sind Schweizer – aus der Nation der Uhrmacher. Da ist es wohl kein Zufall, dass Sie solche komplizierten Mechanismen austüfteln.
Jordi: Sie meinen, ich sei vom Pass her dazu verdammt … ? Natürlicher erinnern etwa der Aufziehmechanismus und das langsame absinkende Gewicht an Uhrwerke. Doch wirklich schweizerisch ist wohl, dass meine Werke das demokratische Miteinander zelebrieren. Fantastisch, wenn es funktioniert, und falls nicht: Niemals aufgeben. Weiter probieren, schweissen und biegen…

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Jonas Eideloths Skulpturen aus edlem Marmor vereinen urbane Ausdruckskraft mit klassischer Steinbildhauerei. Die Figuren formen sich aus hartem Stein selbst und brechen aus in Richtung Freiheit. Mit Hammer und Meißel werden die Skulpturen einzeln aus Rohblöcken gearbeitet. Dabei stehen teils rohe Steinflächen im Kontrast zu den fein ausgearbeiteten, weich wirkenden Figuren. Jonas Eideloth stellt mit seinen Skulpturen grundlegende Werte wie Individualismus und Freiheit dar und die Möglichkeit für jeden seinen ganz eigenen Lebensweg zu gehen.
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And he thought, I just came to see the garden. But it had already been eaten by dragons. The installation builds a suspended space where the dialogue between its elements, light, plant, photography and text, generate a soft atmosphere that talks about the link between humans and nature or what is left of it. The work is a dialogue between image and poetry that reveals the conflict between human beings and nature. This assembly of portraits and poetic fragments questions the integration of the being with its surroundings, with the earth, with the stone, with the wind, with the animals, with the plants. The structure builds a temple, a place of refuge and protection for man and his fears. The work is a wink to the first architectures, spaces protecting man from the inclemency of the environment but maintaining the connection with the natural world. The central light bathes the silk strips revealing compositions of photography and poetry that build visual stories that play between the threshold of the real and the dreamlike. The plant rotates slowly under the light. The portraits contemplate the garden from which, one day, we come. Fragments of poems by Alejandra Pizarnik, Carmen Camacho and self-authorship were used for this work.
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Denker
Lehnen Sie sich erstmal zurück und werden Sie zum Denker. Vor dem Moment des Handelns steht die Idee, eine Vision. Also, denken Sie sich eine Welt, ganz nach Ihren Wünschen und Vorstellungen.
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quest, animale form
Im Schaffen von Daniel Priese sind die Positionen von Figürlichkeit und Ungegenständlichkeit ein Kontinuum. Ein Bindeglied zwischen beiden Orientierungen stellen die animalen Formen dar, mit denen sich der Bildhauer seit etwa dem Jahr 2000 beschäftigt. Nur selten ist dabei eine bestimmte Spezies gemeint. In der Regel dient hier lediglich ein organisches Gefüge allgemeinster Art als Ausgangspunkt einer Formentwicklung. Dr. Reimar Lacher
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KING KONG BALLS ASPHALT
Sculpture: Clay on Iron, Wood. Original sculpture on his work table, this sculpture was used to make the mold for my "KingKongballs" in bronze. This sculpture was so beautiful despite the damage caused by the demolding, I decided to consolidate it with resin and keep it. The pieces of asphalt (recovered from a Budapest street under reconstruction) represent our planet in danger. This work is dedicated to our planet and all animals we are destroying.
Denis Defrancesco, Clay, Synthetic resin
THE PINK LADY ( Small Version / Limited Edition of 6)
The Pink Lady Nostalgia. ... C’est une Poupée who says “Yes, yes, yeeessss!..” Who says Amen to whatever may come... A cuddly and consenting Doll... An unabashed doll... The Lady Heroine of all desires... The animated Object of all penchants, all sins... ... Sweetheart, come let us see if the Rose is rose/... A pic to capture that pink ... The wide-open diaphragm... The folds of the crimson robe, under the spotlights exactement... Petals of all colours, but roses are rose in all the gardens of the world, their buds like the diamonds of eternal pleasures... ... A Thousand and One Women... in ONE... The Synthesis is Bold, the Doll pumped up, the combinations multiple, the appearances deceiving...The Stone beneath the Flesh... Hard and cold... A polished and smooth Poupée de Marbre ... A Venus without her Fur... A shaven Sacher-Masoch... Not a hair left of Romanticism... A 2.0 Doll far from The Origin of the World... ... The body calibrated for stereotypical ardours... Unfussy tattoos, curls for artifice, silicone up to the gunwales, seams ready to split: The Pink Lady, Doll of the Quick Fuck… ... We would like her to speak... To pronounce words, sounds other than the conventional onomatopoeia of fawning pleasures... The Mmmm, the Aaaah, or the Ooooh... Letters that would form real words... No: nothing to be done, nothing to be said... ... A voiceless, unsmiling, soulless doll, her slits like bottomless pits, a humourless, joyless Doll... We will never see her heart or her feet, forever sealed in Carrara stone... A non-finito modern Galatea, off-putting her Pygmalion... The sculptor’s dream, his Ladies of yesteryear, his Marys full of grace and virtue, the Roses in bloom of his lost youth...
Denis Defrancesco, Stone, Marble
Corruption
Oak lid covers, wood, gold wire, resin "21st Century" collection", Wall sculpture
Radu Alina, Wood, Natural materials
About a tree
The forest is invited inside this building in the Andorra mountains, as human culture pushes itself out the window and grows on top of a tree. Can we take the forest with us inside? And how does our presence influence the forest? These were the questions at the base of a collaboration with video artist Pat van Boeckel, who made this work inside the house: https://vimeo.com/344178430
Karin van der Molen, Wood, Ceramics
Sixty four million two hundred eighty five thousand tenth kilometer
"Is here a future or a past?", I was asked. My answer was :" here is present". The project is based on experience of walking. I invite spectators to feel the difference of several ground layers: the layer of the park and the fragment of layer of the city. I, as a viewer, find myself in a situation where two different layers appear. The project offers to get deeper into the concept of basis itself and to the layer itself as well. What is beyond this basis? What is above it? What is it made of? Sixty four million two hundred eighty five thousand nine kilometer is, according to statistics, a total length of the road in the world. In this project I am starting next kilometer, the tenth one, and continuing that layer of the city road here, in Oronsko sculpture park.
Ūla Šukytė, Mixed Media, Others
Sitting beauty
12 Exemplare limitiert, nummeriert, signiert handpatiniert und handpoliert Bronze
Marcel Börlin, Bronze, Bronze
Kunstkritik-Preis
Kunstkritik-Preis Arte Binningen 2018 https://www.marcelboerlin.ch/kunstguss/auszeichnung/
Marcel Börlin, Bronze, Bronze
Zwei Herren in Betrachtung des Domes
Die Skulpturengruppe "Zwei Herren in Betrachtung des Domes" (2010) spielt mit den Erwartungen des Betrachters, die durch das Konzept des Personaldenkmals geprägt sind. Erwarten würde man, in einem der Herren im Kostüm des 18. Jahrhunderts vor dem Gleimhaus eben den Dichter, Sammler und Freundschaftsapostel Johann Wilhelm Ludwig Gleim zu erblicken. In dem anderen könnte man irgendeinen der namhaften Literaten, Denker und schönen Geister vermuten, die Gleim in seinem so genannten "Freundschaftstempel" im Porträt versammelte. Doch Priese gibt eben kein Porträt, sondern verweigert den beiden Herren eine Identität. Die beiden Figuren sind schlicht zwei Herren aus der Zeit des 18. Jahrhunderts, die in Betrachtung des Domes begriffen sind. So löst sich die Gruppe vom herkömmlichen Personaldenkmal und bildet eine inhaltliche und optische Klammer zwischen Gleimhaus und Dom, wie Gleim tatsächlich ohne das Amt des Domsekretärs nicht nach Halberstadt gekommen wäre. Die Gruppe wurde schnell zu einem der beliebtesten Fotomotive der Stadt und zu einer Art Wahrzeichen des geistlich-musischen Halberstadt. Dr. Reimar Lacher
Daniel Priese, Stone
Genesis. Hydrargyrum.
Iconic artwork. Experimental technique, that started a new era of modern sculpture. Before shadowdancing was Quicksilver...
Grigorio Antipov, Plastics, Natural materials
mittelsegment
Die Reihe SEGMENT weist Schnittstellen zu gleichgeordneten Gliedern auf, die das Werk als Bestandteil eines größeren Gefüges bezeichnet – etwa in der Art eines Formsteins im gotischen Maßwerk.
Daniel Priese, Stone
Tatasomba
Aus einem Hochstamm-Apfelbaum wurde eine ca. 15 cm dicke, und mit 80 cm Durchmesser recht große Scheibe herunter gesägt und daraus habe ich diese freundliche Maske geschaffen. Der Riss links kommt vom trocknen des Holzes und ist von der Natur (und von mir) so gewollt! 80 cm Durchmesser
Stefan Kresser, Wood
Zusammenhalt
Bronzeplastik am Dorfplatz von Fuschl am See. Entwurf entstand bei einem Tapesculptur-Workshop mit 10 Kinder und Jugendlichen. Umgesetzt in Bronze und Edelstahl von Felix Igler.
Felix Igler, Bronze, Metal
Precarious Shelter
The installation invites the viewer to enter and read the skin of the shelter in privacy. Written, a series of thoughts, dreams, sensations, emotions, accumulated over the years. The texts are taken from various notebooks that I keep. Working with the concept of refuge is to reflect on the space of safety and protection to which we go in certain hostile moments. Today, what do we take refuge in? For me, the only possible and unequivocal refuge for man is the word.
Tamara Jacquin, Metal, Textile
My little wood stove
glass, transparent photosheets photos: Paul Niessen, artist
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Awakening
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Sculpture (photographs printed on dibond, concrete base), 350 x 110 x 5 cm. Edition of 1. A site-specific sculpture designed for the Middelheim Museum, an open-air sculpture park in Antwerp, approaches the theme of the human figure omnipresent in the collection of the museum. Rethinking the ancient sculptures that lost their body parts in time, the headless statue gives a contemporary interpretation to the classics.
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WE - About Us
„We“ ist eine geometrisch abstrahierte Darstellung unseres „natürlichen“ zwischenmenschlichen Verhaltens. Ein vollkommender Kreis – unterbrochen – – eingefroren – kurz bevor die Vollkommenheit erreicht wurde. Eine Reflexion der menschlichen Beziehungen, nicht nur auf sexueller Ebene, sondern basierend auf den biologischen und universellen Gesetzmäßigkeiten und urhaften Gedanken des Daseins. Vor Milliarden Jahren waren wir beides, Mann und Frau in einem. Heute sind wir körperlich getrennt aber der Aspekt der Einheit drängt uns unterbewusst dazu uns zu verbinden. Nicht nur in durch den sexuellen Akt, sondern auch in unserem unterbewussten und spirituellen Dasein. Weil wir alle aus der gleichen Materie kommen. Von Milliarden von Jahren waren wir eins. Wir hatten keine getrennten Geschlechtsorgane. Wir waren verbunden und brauchen niemanden um uns zu vermengen. Vielleicht ist aber auch gerade deswegen dieser Drang heute auch so wichtig, weil es uns das überleben sichert. Es ist eine Idee (Platon) über einem Gesetz. Ein Bild des Bildes. Eine Unvollkommenheit eines vollkommenen Zustandes. Die Notwendigkeit uns zu verbinden ist gleichzeitig erreicht (durch Eingrenzung) sowie unmöglich durchzuführen. Es ist eine Analogie zum Ying und Yang, zum Licht und Schatten, Kälte und Wärme, Mann und Frau (We/Wir) die sich einander entgegengesetzten und dennoch aufeinander bezogene duale Kräfte, die sich nicht bekämpfen, sondern ergänzen und spiegeln. Die Skulptur wird durch ein leichtes Anstoßen von der Seite in Bewegung gebracht. Die Bewegung symbolisiert die relative rhythmische Wechselwirkung zwischen zwei „rivalisierenden“ und dennoch zusammengehörigen „Dingen“. Ein Paradox – Zwei Gegensätze geschlossen in einer Gesamtheit durch einen ewigen Kreislauf. Ein Symbol der gegenseitigen Begrenzung. Ein ständiger Versuch.
Anna Maria Bieniek, Ceramics, Stone
THE GARDENER
Following from Der KUSS, this piece further develops sculpture’s integration and unification with nature.The Gardener is even lighter and more transparent than ‘Der Kuss’ yet at the same time is also dynamic and powerful. The woman bends to look at the jasmine which grows along and within her leg, and beyond to the roots where its journey inside begins. The effect of the plant climbing within is a ‘Cul de Paris’, a 19th century skirt.
janine von thungen, Bronze, Others
The delusion
Als unentrinnbare Verstrickung drückt die Gnadenlosigkeit von Schmerz, Verzweiflung, Hoffnung und Sehnsucht existenzielle Not aus. In diesem Werk versuchte der Künstler sich aus den Bahnen vom reinen Expressionismus zu distanzieren und Narratives Figuratives ins Leben zu rufen. Dem Betrachter wird das Verborgene ohne Distanz vor Auge geführt, was fernab jeglicher Interpretation erlebt werden kann, sozusagen als Spiegel vom eigenen und kollektiven Trauma.
Marcel Börlin, Bronze
REACHING TO THE STARS
6 Exemplare limitiert, nummeriert handpatiniert, handpoliert und signiert
Marcel Börlin, Metal, Steel
Prometheus - Epimetheus
Prometheus, "der Vorausdenkende" (Macher und Feuerbringer der Menschheit) und sein Bruder Epimetheus, "der danach Denkende" (Zweifler) ringen um das Mögliche. Zedernholz massiv; aus einem Stück gearbeitet / unbehandelt
Klemens Pasoldt, Wood
3 sisters
Nature, sea life the beauty of rock pools
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Erwachen
Über 90 Jahre im Innern verborgen scheint das feuchte Kernholz des Nussbaumes beim Anschneiden mit dem Schnitzeisen unerwartet blauviolett auf, nach wenigen Sekunden wandelt es sich zum gewohnten Nussholz-Dunkelbraun. Nussbaum massiv; aus einem Stück gearbeitet / partiell blauviolett lasiert; mit Nussbaum-Sockel
Klemens Pasoldt, Wood
2 headed gargoyle
The gargoyle classically kept evil away.
Michelle Gallagher, Stone, Metal
Trias (Ameno)
Zedernholz massiv; aus einem Stück gearbeitet / unbehandelt
Klemens Pasoldt, Wood
Kijkdoos - looking box
An ordinary box with a fantastic imagined oceanic world inside.
Michelle Gallagher, Ceramics, Ceramics
Which personality are you?
Our public and private faces and personalities. What do we show and what do we hide. The empty compartment is for the viewer to decide what face/ personality would they choose? Irish playwright Brian Friel wrote “ Philadelphia here I come” one of the characters has two actors playing his public and private thoughts.This idea of our public and private personality was a trigger for this artwork.
Michelle Gallagher, Wood, Ceramics
Standing at the Crossroad
Labiles Gleichgewicht; tanzen, ringen, entrückt gleiten, fallen; unaufhörliche Balance zwischen Extremen. Ulmenholz massiv, aus einem Stück gearbeitet / unbehandelt
Klemens Pasoldt, Wood
Black widow
Ein Rätsel. Erhaben und enigmatisch gibt diese Skulptur keine vorgefertigten Antworten, sondern lässt dem Betrachter Raum für Empfindungen und eigene Interpretationen.
Marcel Börlin, Bronze
The Mirror
You can see yourself in the brain parts that are like a mirror and think.
Jaco van der Vaart, Metal
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