TemporÀre Intervention
Diana auf der Jagd, im weiĂen Gewande. So ist sie an vielen Orten bekannt. Die römische Version der Göttin der Jagd war ursprĂŒnglich vermutlich nicht weiĂ, sondern nach griechischer Originalvorlage eher farbig gestaltet! Hier wird die Skulptur mit einer Zielscheibe konfrontiert, wie sie uns vom BogenschieĂen her bekannt ist. Das Gestell, auf Augenhöhe mit der JĂ€gerin, gleichfalls auf einem Sandsteinblock platziert. Diana zieht einen Pfeil aus ihrem Köcher, visiert das Ziel hochkonzentriert an. Aber wo ist ihr Bogen? Ein Fragment des Bogens, den die griechische Statue noch als Bronzeguss in der Hand hielt, ist hier noch deutlich zu erkennen. Dort wo sie ihren treuen Begleiter, einen kleinen Hirsch festzuhalten scheint. Die farbenfrohe Zielscheibe erinnert an Dianas, oder vielmehr: Artemisâ farbenfrohe Tracht.