Franz GĂ–RG

(Film) Berg trifft STADT

Berg trifft Stadt (Kunstinstallation Kapuzinerberg)

Berg trifft Stadt – Ein Liebesgedicht

Bald steigt der Berg empor, ein Blickpunkt klar,
wie fern geboren, doch so nah und wahr.
Fragmente schimmern unterhalb der Höh’n,
Kultur, leicht getupft, in zartem Dreh’n.

Am Bahnhof glĂĽhn die Farben, frisch, verweht,
der Höhenluft ein zärtliches Gebet.
Kein Gold, das jäh aus seiner Kraft erwächst,
nur Rot-Gelb-GrĂĽn, das sanft die Sinne flicht.

Tief quillt Vernunft aus Herzensgrund hervor,
doch steht sie bald am Abgrund, kehrt sich tor –
denn Fallen ist nicht Fliegen, nur ein Schrein,
die Tiefe schlägt beständig, hart und rein.

Romanze, unvollendet, träumt im Raum,
dein Antlitz rötet sich im Steingeraum.
Kein Moos, kein Hauch – am Fels entspringt die Zeit,
umschlossen von Schilfstangen, weit, bereit.

Die Perspektive öffnet sich, ein Pfad,
Liebesblätter flüstern, was die Sekunde hat.
Hast du tausend Jahre mich erwartet?
Der Ton des Winds singt nur, was uns bewahrt.

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