Die Entscheidung über eine gelungene Form basiert auf einem körperlichen Gefühl von Richtigkeit
Die Arbeiten entstehen in einem kurzen, konzentrierten Zeichenvorgang. Die Entscheidung über eine gelungene Form basiert auf einem körperlichen Gefühl von Richtigkeit: Ein Raum, eine Anordnung oder eine Beziehung zwischen Dingen muss „stimmen“. So wie die Zeichnungen Räume nicht abbilden, sondern erforschen, wird auch das Studio selbst zu einem räumlichen Experiment: ein Ort, an dem Beziehungen zwischen Kunst, Material, Umgebung und Betrachter entstehen. Kern der Arbeit: Erinnerte Räume werden in Linien, Flächen und Beziehungen übersetzt, bis eine körperlich erfahrbare räumliche Wahrheit entsteht. Das Verbindende zwischen Werk und Ort ist dabei der Gedanke: Raum ist nicht nur etwas, das uns umgibt – Raum ist etwas, das wir wahrnehmen, erinnern und innerlich neu ordnen.