Ursula Querner: Taucherrelief, 1965, Bronze, 76 x 51 x 12 cm,
Skulpturensammlung Kunsthalle © Fotos: Thomas Häntzschel, Frank Hormann/ Fotoagentur nordlicht Rostock

Kunsthalle Rostock
Hamburger Straße 40
D-18069 Rostock
Germany

Die 3. Dimension

Die Kunsthalle Rostock verfügt über eine vielfältige Sammlung mit über 230 dreidimensionalen Werken. Aufgrund der Geschichte des Museums liegt der Schwerpunkt auf Skulpturen aus der Zeit der DDR. Dabei spielen internationale Positionen aus dem Ostseeraum eine große Rolle. Die Formensprache bewegt sich zwischen Figuration und Abstraktion.

Das älteste Kunstwerk stammt aus dem Jahr 1908 und ist eine Bronze mit dem Titel „Falke II“ des bedeutenden Bildhauers Gerhard Marcks (1889-1981). Das jüngste Werk „Naturhumanismus“ von dem litauischen Künstler Kestutis Svirnelis (*1976) datiert von 2023 und wurde 2024 angekauft. Nahezu alle Werke aus der Sammlung hat Antje Schunke Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kunsthalle Rostock nun in den Räumlichkeiten des Schaudepots neu inszeniert. In sechs Themenräumen werden die Besucher:innen in verschiedene Dimensionen geführt. Dabei können sowohl die Kenner:innen der Rostocker Sammlung als auch erstmalige Gäste den Bestand im wahrsten Sinne des Wortes in einem neuen Licht sehen. Zum ersten Mal dürfen in dem sogenannten Tastraum Originale mit den Händen erspürt werden. Zudem gibt es eine Umfrage in der Ausstellung zu der Frage, ob es einen männlichen bzw. weiblichen Blick gibt.

Eine weitere künstlerische Verbindung zur Skulpturensammlung besteht mit dem Zoo Rostock als Kooperationspartner der Ausstellung: In dessen Grünanlagen befinden sich seit 1998 sechs Plastiken aus dem Bestand der Kunsthalle Rostock als Leihgaben, darunter Bronzeplastiken von Fritz Cremer, Heinrich Drake, Sabina Grzimek und Waldemar Grzimek in der Eichenallee. Führungen zu den Skulpturen im Außenbereich sind am 24. April und 09. Mai jeweils um 16 Uhr (Treffpunkt Eingang Trotzenburg) geplant.


Förderung und Unterstützung:
Das Ausstellungsprojekt wird gefördert durch, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern, die Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt-Hafen Rostock eG und den Verein Freunde der Kunsthalle Rostock e. V. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Zoologischer Garten Rostock gGmbH.
Die Kunsthalle Rostock gGmbH wird gefördert durch die OSPA-Stiftung, die ROSTOCK PORT GmbH, die Stadtwerke Rostock AG und die Verwaltungsgesellschaft Lotto und Toto Mecklenburg-Vorpommern und die Wall GmbH. Gesundheitspartner: Klinikum Südstadt Rostock, Kulturpartner: NDR Kultur

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