Creative Night – Die Artmap ist entstanden

Am 9.3. fand die Creative Night im Rahmen der MCBW statt und wir waren dabei. Gemeinsam mit den BesucherInnen haben wir die Artmap von München kreiert. Lesen Sie mehr über unser Event und das fertige Ergebnis!

Die meisten Kunstorte Münchens sind national, teilweise sogar international bekannt. Von der Skulptur Bavaria, bis hin zum Haus der Kunst ist da vieles dabei. Uns ging es dieses Mal aber nicht nur um die bekanntesten Kunstorte Münchens, sondern auch um die liebsten Kunstorte der MünchnerInnen. 

Creative Night in der HFF

Dafür haben wir im Rahmen der größten Designwoche Deutschlands – der Munich Creative Business Week (MCBW) – an der, von dem Stadtmagazin Mucbook organisierten Creative Night in der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) teilgenommen und haben die BesucherInnen gebeten Ihre Lieblinge und Geheimtipps mit uns zu teilen.

Die Artmap

Jetzt kam die Artmap ins Spiel. Unsere schöne Artmap zeigt eine einmalige Karte Münchens, die die Designstudentinnen, Tatiana Vukolova, Sophia Stiegler, Lea Rauscher und Isabella Dauser – unter der Betreuung von Nicole Seidel (Dipl.-Kummunikationsdesignerin) – der Designschule München  für uns gestaltet haben und auch vor Ort mit dabei waren.

Die Designerinnen Tatiana Vukolova, Sophia Stiegler, Lea Rauscher und Isabella Dauser (keine feste Reihenfolge)

Der Prozess

An dem Prozess der daraufhin folgte, waren dann aber nicht nur die Designstudentinnen gefragt, sondern auch die Gäste der Creative Night. 
Die BesucherInnen bekamen Post-its, schrieben ihre liebsten Kunstorte darauf und klebten diese an die richtige Position auf der Landkarte. Es fand ein aktiver Austausch zwischen den Mitmachenden statt, zwischen den anwesenden KünstlerInnen und BesucherInnen und zwischen den DesignerInnen und den von ihrer Arbeit Begeisterten. 
Zusätzlich setzten die vier Studentinnen die liebsten Kunstorte der MünchnerInnen direkt auf dem Blatt Papier zeichnerisch um. Somit entstanden aus dem schriftlich verfassten Kunstort, sofort Kunstwerke vor Ort.

Das Ergebnis

Das Ergebnis des Abends: Gute Laune, vielfältige Gespräche, viel Kunst, viel Kreativität, reger Austausch, aber vor allem eine bunt gefüllte Artmap – ungefähr 90 Kunstorte nennen die MünchnerInnen als ihre Lieblinge! Unter diesen sind beispielsweise die Große Biga von Fritz Koenig vor der Alten Pinakothek, eine Holzschnitzerei in einem alten Baum im Westpark, das Wildschwein vor dem Fischerei- und Jagdmuseum, die Bamberger Villa, die Cowboy-Skulptur im Petuelpark oder der Olympiapark.
Uns bleibt nur noch zu sagen: DANKE FÜRS MITMACHEN. Es war schön mit Ihnen diese einzigartige Mappe zu gestalten. Das Ergebnis der Artmap im Detail wird als gedruckte Beilage im Mucbook-Magazin erscheinen.

Die KünstlerInnen

Um unseren Raum, in dem die Artmap positioniert wurde, zu einem ganz besonderen zu machen, haben wir auch eine kleine Ausstellung mit Hilfe der Kunst unserer sculpture-network Mitglieder auf die Beine gestellt. 

Mit ihren Werken haben Walter Dorsch, Markus Brinker, Andrea Matheisen, Antje Sträter und Winfried Becker den Raum verschönert. 

Walter Dorsch präsentierte seinen Prinzen Der hölzerne Prinz – ein Popanz oder Muss jeder jeden Mist mitmachen? von 2017, der eine Hommage an Béla Bartók ist.
Hinter dem Prinzen verbirgt sich eine spannende Geschichte, die der Künstler an dem Abend mitbrachte: 
„Ein Prinz verliebte sich in eine Prinzessin. Sie war eitel und dumm – und verschmähte ihn. Daraufhin schnitzte er einen hölzernen Prinzen und stattete ihn mit königlichem Ornat aus. Das hat sie überzeugt. Groß war ihre Enttäuschung, als er später nackt wie hier vor ihr stand. Im Ballett von Béla Bartok geht die Geschichte dennoch gut aus.“

Auch Markus Brinker hat seine Arbeit Kundalini von 2015 in unserem Raum ausgestellt. Er ist ein freischaffender Holzkünstler und präsentiert seine Werke üblicherweise in Einzel- und Sammelausstellungen und sagt selbst, dass die Arbeit mit Holz sein Beruf und seine Berufung sei. Überwiegend seien die seine Skulpturen abstrakt, aber in letzter Zeit würden auch wieder figürliche Skulpturen entstehen. 

Die dritte anwesende Künstlerin war Andrea Matheisen, mit ihrem Werk Sei Vogel, sei frei! aus dem Jahr 2017. Die Künstlerin sagt über sich: "Von meinen Kindern habe ich die Leichtigkeit - von meinem Mann das Vertrauen. Von der Mutter die Sehnsucht nach Stille - vom Vater den Sinn für klare Gedanken. Von den Großmüttern Kreativität und Bodenständigkeit - und von Zwängen, die auf mich ausgeübt wurden, die Freiheit!"

Außerdem hat die Künstlerin Antje Stäter ihre Arbeit Verblendung (2012) präsentiert. Frau Sträter beschreibt ihr Schaffen folgendermaßen: „Als Wandernde begehe ich Zwischenräume und schaffe Standorte. Der Zwischenraum – Raum der Pause – Ort der Stille – ist das Inspirative, das Kreative. Der Raum ist das Tun. Der Standort ist in die Materie gebrachte Form. Die Umsetzung des Unsichtbaren in das Sichtbare.“

Zu guter Letzt war unser Mitglied Winfried Becker mit seinem Werk Hase B5 (2018) aus Eisenguss vor Ort. Der Künstler beschäftigt sich mit dem Motiv Tier und versucht durch seine Arbeiten dem Wesen des Tieres noch mehr auf die Spuren zu kommen.

 

Autorin: Natalia Nedza 

Mein erstes Event bei sculpture network und es hätte nicht bunter sein können!



 
 
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