Satzung sculpture network e.V.

Satzung sculpture network e.V.

I. Name, Sitz und Zweck

1. Der Verein f├╝hrt den Namen ÔÇ×sculpture networkÔÇť. Der Verein ist bei dem Amtsgericht Charlottenburg im Vereinsregister unter 23307 Nz eingetragen und f├╝hrt den Zusatz ÔÇ×e.V.ÔÇť

2. Der Verein hat seinen Sitz in Berlin. ├änderungen des Sitzes innerhalb Deutschlands k├Ânnen durch den Vorstand beschlossen werden. Durch Vorstandsbeschluss k├Ânnen Niederlassungen und Abteilungen gegr├╝ndet werden.

3. Der Verein verfolgt ausschlie├člich und unmittelbar gemeinn├╝tzige Zwecke im Sinne des Abschnitts ÔÇ×Steuerbeg├╝nstigte ZweckeÔÇť der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die F├Ârderung von Kunst, Wissenschaft und Bildung f├╝r das Allgemeinwohl. Dies beinhaltet insbesondere ÔÇô aber nicht nur - die Entwicklung und Verbreitung von Bildhauerei und damit verwandter Formen der Kunst. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch - Durchf├╝hrung wissenschaftlicher Veranstaltungen und Forschungsvorhaben, - Vergabe von Forschungsauftr├Ągen, - Durchf├╝hrung von Workshops/Akademien, insbesondere f├╝r junge K├╝nstler, - Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit Kunstlehre und Museen, - Sammlung von Dokumenten und Schrifttum, - Pflege von Kunstsammlungen, - Durchf├╝hrung und F├Ârderung von Ausstellungen, - ├ľffentlichkeitsarbeit und - F├Ârderung des transatlantischen und weltweiten kulturellen Austausches.

4. Der Verein unterst├╝tzt nach Ma├čgabe seiner eigenen Zweck- und Zielsetzung (Abs. 3) die ideellen und praktischen Ziele von in- und ausl├Ąndischen Organisationen, die ausschlie├člich f├╝r wissenschaftliche und bildende Zwecke f├╝r das Allgemeinwohl organisiert sind und deren Zweck es insbesondere ist, die Entwicklung der Bildhauerei und damit verwandter Formen der Kunst zu verbreiten. Die Unterst├╝tzung erfolgt insbesondere durch - Durchf├╝hrung wissenschaftlicher Veranstaltungen und Forschungsvorhaben, - Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit Kunstlehre und Museen, - Sammlung von Dokumenten und Schrifttum, - Pflege von Kunstsammlungen, - Durchf├╝hrung und F├Ârderung von Ausstellungen, - ├ľffentlichkeitsarbeit und - F├Ârderung des transatlantischen und weltweiten kulturellen Austausches.

5. Der Verein wird seinen Zweck in ganz Europa und dar├╝ber hinaus verfolgen.

6. Sobald ein Europ├Ąisches Vereinsrecht Geltung erlangt hat, wird der Verein seine rechtliche Anerkennung in europ├Ąischen Staaten anstreben.┬á

 

II. Gesch├Ąftsjahr und Gemeinn├╝tzigkeit

1. Gesch├Ąftsjahr ist das Kalenderjahr.

2. Der Verein verfolgt unmittelbar gemeinn├╝tzige Zwecke im Sinne des Abschnittes ÔÇ×Steuerbeg├╝nstigte ZweckeÔÇť der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos t├Ątig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Die Mittel des Vereins d├╝rfen nur f├╝r die satzungsgem├Ą├čen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.

4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der K├Ârperschaft fremd sind, oder durch unverh├Ąltnism├Ą├čig hohe Verg├╝tungen beg├╝nstigt werden.

5. Der Verein ist berechtigt, im Rahmen seiner Zweck- und Zielsetzung Kapitalgesellschaften zu gr├╝nden und sich an Kapitalgesellschaften zu beteiligen.

6. Der Verein ist berechtigt, im Rahmen seiner Zweck- und Zielsetzung sich an in- und ausl├Ąndischen Vereinen und gemeinn├╝tzigen K├Ârperschaften als Mitglied zu beteiligen.

III. Mitgliedschaft

1. Mitglied des Vereins kann jede nat├╝rliche oder juristische Person werden. Die Mitgliedschaft steht auch Institutionen offen, sofern sie sich mit den Zielen des Vereins verbinden.

2. Die Aufnahme erfolgt auf Antrag durch Beschluss des Vorstandes. Eine Ablehnung braucht nicht begr├╝ndet zu werden.

3. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Aufnahmebeschluss.

4. Die Mitgliedschaft endet durch a. Austritt b. Ausschluss c. Tod

5. Der Austritt kann durch Brief, Fax oder e-mail zum Jahresende bis 30. November gegen├╝ber dem Vorstand erkl├Ąrt werden. Zur Einhaltung der Frist ist der rechtzeitige Zugang der Austrittserkl├Ąrung an ein Mitglied des Vorstandes erforderlich.

6. Der Ausschluss eines Mitgliedes kann durch Vorstandsbeschluss erfolgen bei Vorliegen eines wichtigen Grundes. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere bei Verst├Â├čen gegen die Ziele des Vereins und Verzug mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages vor. Der Ausschluss des Mitgliedes wird mit der Beschlussfassung wirksam. Der Ausschlie├čungsbeschluss muss von wenigstens vier Vorstandsmitgliedern gefasst und gegen├╝ber dem betreffenden Mitglied begr├╝ndet werden.

IV. Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Zwischen den Mitgliedern und dem Verein findet ein regelm├Ą├čiger Informationsaustausch ├╝ber aktuelle und geplante Ma├čnahmen im Rahmen der Zweck- und Zielsetzung statt.

2. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele des Vereins zu f├Ârdern und ihren Mitgliedsbeitrag zu entrichten. Der Mitgliedsbeitrag wird durch Bankeinzug oder ├╝ber Kreditkarte erhoben.┬á

 

V. Organe des Vereins

1. Die Organe des Vereins sind a. die Mitglieder-/Vertreterversammlung b. der Beirat c. der Vorstand

2. Die Mitarbeit im Beirat und Vorstand erfolgt ehrenamtlich; angemessene Auslagen k├Ânnen erstattet werden.

Soweit Mitglieder im Beirat und Vorstand ├╝ber das Ma├č hinaus, das im Rahmen einer ehrenamtlichen T├Ątigkeit angemessen ist, Arbeit leisten in der Organisation und/oder Verfolgung der gemeinn├╝tzigen Ziele des Vereins, kann eine angemessene Verg├╝tung gezahlt werden, die nicht nur einer Aufwandentsch├Ądigung entspricht. Dabei sind die durch die Gemeinn├╝tzigkeit gezogenen Grenzen zu beachten.

├ťber solche F├Ąlle wird der Vorstand die Mitgliederversammlung unter Angabe der Gr├╝nde f├╝r und die H├Âhe der Zahlung informieren.

3. Hat der Verein mehr als 1.000 Mitglieder, k├Ânnen die der Mitgliederversammlung nach dieser Satzung zustehenden Rechte und Pflichten von einer Vertreterversammlung wahrgenommen werden.

4. Der Beirat hat den Vorstand in seiner Arbeit zu f├Ârdern, zu beraten und zu ├╝berwachen.

VI. Zust├Ąndigkeiten der Mitgliederversammlung

1. Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und des Berichts der Rechnungspr├╝fer.

2. Entlastung des Vorstandes.

3. Wahl des Beirates.

4. Wahl der Rechnungspr├╝fer.

5. Satzungs├Ąnderungen.

6. Aufl├Âsung des Vereins.

VII. Mitgliederversammlungen

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung soll mindesten alle zwei Jahre abgehalten werden. Zur ordentlichen Mitgliederversammlung ist mit einer Ladungsfrist von einem Monat unter Beif├╝gung der Tagesordnung und Bekanntgabe des Ortes schriftlich per Post, Fax oder e-mail zu laden. Die Frist ist mit der rechtzeitigen Absendung der Einladung gewahrt.

2. Au├čerordentliche Mitgliederversammlungen k├Ânnen jederzeit vom Vorstand einberufen werden. Sie sind vom Vorstand einzuberufen, wenn 1/5 der Mitglieder dies verlangt. Ladungsfrist ist ein Monat, Tagesordnung und Versammlungsort sind in der Ladung anzugeben.┬á

 

VIII. Durchf├╝hrung der Mitgliederversammlungen

1. Eine ordnungsgem├Ą├č einberufene Mitgliederversammlung ist ohne R├╝cksicht auf die Zahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlussf├Ąhig. Mitgliederversammlungen k├Ânnen auch ├╝ber Internet durchgef├╝hrt werden.

2. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung f├╝hrt der Vorsitzende des Vorstands, im Verhinderungsfalle der stellvertretende Vorsitzende des Vorstands, in dessen Verhinderungsfalle das ├Ąlteste anwesende Mitglied des ├╝brigen Vorstands.

3. Jedes Mitglied hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme. Die ├ťbertragung des Stimmrechts ist ausgeschlossen.

4. ├ťber die Mitgliederversammlungen ist ein Protokoll zu f├╝hren, das vom Protokollf├╝hrer und vom Vorsitzenden der Mitgliederversammlung unterschrieben sein muss. Das Protokoll muss enthalten a. die Zahl der Stimmberechtigten, b. die gestellten Antr├Ąge mit Abstimmungsergebnissen, c. den Wortlaut der gefassten Beschl├╝sse.

5. Das Protokoll jeder Mitgliederversammlung muss bis zum 30. Tag nach der Mitgliederversammlung auf der Website des Vereins zur Verf├╝gung stehen und gilt damit gegen├╝ber jedem Mitglied als bekanntgegeben.

6. Beschl├╝sse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der bei der Abstimmung anwesenden und, im Falle der Durchf├╝hrung nach Ziff.1 Satz 2, ├╝ber Internet zugeschalteten stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

7. Satzungs├Ąnderungen bed├╝rfen der 2/3 Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder.

IX. Vertreterversammlung

1. Die Vertreterversammlung wird erstmals in der Mitgliederversammlung gew├Ąhlt, wenn die Mitgliederzahl 1.000 ├╝bersteigt.

2. Als Vertreter kann jede nat├╝rliche, unbeschr├Ąnkt gesch├Ąftsf├Ąhige Person, die Mitglied des Vereins ist und nicht dem Vorstand oder Beirat angeh├Ârt, gew├Ąhlt werden.

3. Die Vertreterversammlung besteht aus mindestens 40 Vertretern, die von den Mitgliedern des Vereins gew├Ąhlt werden. Die Vertreter k├Ânnen nicht durch Bevollm├Ąchtigte vertreten werden. Mehrstimmrechte k├Ânnen ihnen nicht einger├Ąumt werden.

4. Die Vertreter werden in einer Mitgliederversammlung gew├Ąhlt. Die Vertreter werden f├╝r die Dauer von drei Jahren ab dem Beginn ihrer Amtszeit gew├Ąhlt. Ihre Amtszeit beginnt mit dem Ablauf des Tages ihrer Wahl. Die Vertreter bleiben so lange im Amt, bis eine neue Vertreterversammlung gew├Ąhlt ist oder jeweils ein Nachfolger bestimmt worden ist.

5. Auf je angefangene 25 Mitglieder entf├Ąllt ein Vertreter. Das n├Ąhere Wahlverfahren einschlie├člich der Feststellung des Wahlergebnisses wird in einer Wahlordnung bestimmt, die vom Vorstand erlassen wird. Sie bedarf der Zustimmung der Mitgliederversammlung.

6. F├Ąllt ein Vertreter vor Ablauf der Amtszeit weg, muss ein Ersatzvertreter an seine Stelle treten. Seine Amtszeit erlischt sp├Ątestens mit Ablauf der Amtszeit des weggefallenen Vertreters. Auf die Wahl des Ersatzvertreters sind die f├╝r den Vertreter geltenden Vorschriften anzuwenden.

7. Eine Liste der gew├Ąhlten Vertreter wird auf der Website des Vereins bekannt gegeben.┬á

 

X. Aufgaben der Vertreterversammlung

1. Die Vertreterversammlung nimmt die Aufgaben, Rechte und Pflichten der Mitgliederversammlung war.

2. Die Ladung zur Vertreterversammlung hat entsprechend Abschnitt VII. zu erfolgen; deren Durchf├╝hrung bestimmt sich entsprechend Abschnitt VIII.

3. Folgende Zust├Ąndigkeiten k├Ânnen der Vertreterversammlung jedoch nicht ├╝bertragen werden: - Satzungs├Ąnderungen, soweit sie Zust├Ąndigkeiten der Mitgliederversammlung betreffen, - die Aufl├Âsung des Vereins.

XI. Beirat

1. Der Beirat besteht aus mindestens drei Mitgliedern. Die Mitgliederversammlung kann eine h├Âhere Zahl festsetzen. Die Mitglieder des Beirates m├╝ssen nat├╝rliche, unbeschr├Ąnkt gesch├Ąftsf├Ąhige Personen sein, die Mitglieder des Vereins sind und nicht dem Vorstand angeh├Âren.

2. Die Beiratsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung f├╝r drei Jahre gew├Ąhlt. Ihre Amtszeit beginnt mit Ablauf des Tages ihrer Wahl. Wiederwahl ist zul├Ąssig.

3. Ist ein Mitglied des Beirates vorzeitig ausgeschieden, so beschr├Ąnkt sich die Amtszeit des an seiner Stelle gew├Ąhlten Mitgliedes auf die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen. Sinkt die Zahl der Mitglieder des Beirates unter die Mindestzahl (Abs. 1), so muss unverz├╝glich eine Mitgliederversammlung einberufen werden, um Ersatzwahlen vorzunehmen.

4. Der Beirat w├Ąhlt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter. Der Beirat gibt sich eine Gesch├Ąftsordnung, die von allen Beiratsmitgliedern zu unterzeichnen ist.

XII. Aufgaben des Beirates

1. Der Beirat hat den Vorstand in seiner Arbeit zu f├Ârdern, zu unterst├╝tzen und zu beraten. Er hat den Vorstand insbesondere bei der geographischen Ausweitung der Vereinsinteressen zu unterst├╝tzen.

2. Der Beirat h├Ąlt nach Bedarf, jedoch mindestens einmal j├Ąhrlich, Sitzungen ab. Die Sitzungen werden vom Vorsitzenden des Beirates einberufen und geleitet. Der Beirat kann den Vorstand zu seinen Sitzungen einladen. Eine Gesch├Ąftsordnung trifft n├Ąhere Bestimmungen.

3. Der Beirat spricht Empfehlungen gegen├╝ber dem Vorstand aus.

XIII. Der Vorstand

1. Der Vorstand im Sinne der ┬ž 26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden und bis zu 3 weiteren Mitgliedern. 2. Der erweiterte Vorstand des Vereins besteht aus den Mitgliedern des Vorstands im Sinne des ┬ž 26 BGB und bis zu 5 weiteren Mitgliedern. 3. Zur gerichtlichen und au├čergerichtlichen Vertretung des Vereins sind zwei Mitglieder des┬áVorstands im Sinne des ┬ž 26 BGB gemeinsam befugt. 4. Mit Vorstand in dieser Satzung ist immer der Vorstand im Sinne des ┬ž 26 BGB gemeint, soweit nichts anderes bestimmt ist. 5. Zur Teilnahme an Vorstandssitzungen sind alle Mitglieder des erweiterten Vorstands berechtigt 6. Die Mitglieder des erweiterten Vorstands werden auf die Dauer von drei Jahren gew├Ąhlt; der erweiterte Vorstand bleibt aber dar├╝ber hinaus grunds├Ątzlich bis zur Neubestellung des n├Ąchsten Vorstands im Amt. Die Wiederwahl ist zul├Ąssig. Die Neubestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern (auch des erweiterten Vorstandes) erfolgt durch den erweiterten Vorstand, wobei wenigstens zwei Drittel der Vorstandsmitglieder an der Neubestellung mitwirken m├╝ssen. 7. Der erweiterte Vorstand gibt sich eine Gesch├Ąftsordnung, in der die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der einzelnen Vorstandsmitglieder festgelegt sind. Diese Gesch├Ąftsordnung ist einstimmig zu beschlie├čen, ├änderungen ebenfalls. 8. Soweit infolge einer Auflage des Registergerichts oder einer anderen Beh├Ârde eine Satzungs├Ąnderung erforderlich ist, ist der Vorstand i.S. d. ┬ž 26 BGB befugt, die Satzungs├Ąnderung zu beschlie├čen.

XIV. Zust├Ąndigkeit des Vorstands

1. Der Vorstand f├╝hrt die Gesch├Ąfte des Vereins im Rahmen dieser Satzung nach Ma├čgabe seines Gesch├Ąftsverteilungsplans, seiner Gesch├Ąftsordnung und der Beschl├╝sse der Mitgliederversammlung. Der Gesch├Ąftsverteilungsplan ist den Mitgliedern unverz├╝glich nach der Wahl zur Kenntnis zu geben.

2. Der Vorstand ist berechtigt, Aussch├╝sse f├╝r allgemeine und spezielle Aufgaben auf Dauer des Gesch├Ąftsjahres oder in sonstiger Weise zeitlich begrenzt zu bestellen.

3. Der Vorsitzende ist Sprecher des Vorstands; er leitet die Mitgliederversammlungen und Sitzungen des Vorstands. Er ├╝bt die Aufsicht ├╝ber die T├Ątigkeit des Vorstands aus. Er hat in allen Aussch├╝ssen Anwesenheitsrecht. Im Falle seiner Verhinderung vertritt ihn sein Stellvertreter. Die Funktionen des Stellvertreters und der weiteren Vorstandsmitglieder regelt der Gesch├Ąftsverteilungsplan.

4. Zur Ver├Ąu├čerung von Grundst├╝cken bedarf es eines zustimmenden Beschlusses der Mitgliederversammlung. Dies gilt auch f├╝r die Ver├Ąu├čerung von Verm├Âgensgegenst├Ąnden des Vereins ab einem Wert von EUR 500.000 und zur Eingehung von Verbindlichkeiten ab einem Betrag von EUR 500.000.

XV. Rechnungspr├╝fer, Jahresabschluss und Rechnungspr├╝fung

1. Die Rechnungspr├╝fer werden f├╝r die Dauer von zwei Jahren gew├Ąhlt. Es sind aus dem Kreis der Mitglieder zwei Personen als Rechnungspr├╝fer zu w├Ąhlen.

2. Der Vorstand hat binnen vier Monaten nach Schluss des Gesch├Ąftsjahres einen Jahresabschluss aufzustellen.┬á

3. Dieser Jahresabschluss ist von den Rechnungspr├╝fern rechtzeitig vor der Jahreshauptversammlung zu pr├╝fen. Aufgabe dieser Pr├╝fung ist festzustellen, ob die Buchf├╝hrung und der Jahresabschluss Gesetz, Satzung und gefassten Mitgliederbeschl├╝ssen entsprechen. ├ťber das Ergebnis der Pr├╝fung ist ein schriftlicher Bericht abzufassen und in der Jahreshauptversammlung vorzutragen. An Stelle der Pr├╝fung durch Rechnungspr├╝fer kann auch die Pr├╝fung durch einen Wirtschaftspr├╝fer/ Wirtschaftspr├╝fungsgesellschaft erfolgen. Auf eine Wahl von Rechnungspr├╝fern kann in solchen F├Ąllen verzichtet werden.

4. Beanstandungen und Empfehlungen sind aktenkundig zu machen und dem Vorstand unverz├╝glich zu unterbreiten.

5. W├Ąhlbar f├╝r das Amt des Rechnungspr├╝fers sind nur Mitglieder, die zu diesem Amt beruflich geeignet sind, nach M├Âglichkeit Angeh├Ârige der steuer- oder wirtschaftsberatenden Berufe und nicht zugleich dem Vorstand des Vereins angeh├Âren. Wiederwahl ist zul├Ąssig.

XVI. Beitr├Ąge und Geb├╝hren

1. Es ist ein Mitgliedsbeitrag von jedem Mitglied zu leisten.

2. Mitgliedsbeitr├Ąge werden vom Vorstand festgesetzt.

3. Der Beitrag ist j├Ąhrlich im Voraus an den Verein zu zahlen.

4. Der Vorstand kann Beitr├Ąge stunden oder ganz oder teilweise erlassen.

XVII. Aufl├Âsung des Vereins

1. Die Aufl├Âsung des Vereins erfolgt, wenn die ordentliche Mitgliederversammlung die Aufl├Âsung beschlie├čt oder die Mitgliederzahl unter drei Mitglieder sinkt.

2. Eine Mitgliederversammlung, welche ├╝ber die Aufl├Âsung des Vereins zu entscheiden hat, ist nur beschlussf├Ąhig, wenn 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Aufl├Âsung selbst kann nur mit 3/4 Mehrheit der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussf├Ąhig, ist eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, die in jedem Fall beschlussf├Ąhig ist; hierauf ist in der erneuten Einberufung hinzuweisen.

3. Zum Liquidator wird in beiden F├Ąllen der zum Zeitpunkt des Aufl├Âsungsbeschlusses amtierende Vorstand bestimmt. Das nach Aufl├Âsung oder bei Wegfall steuerbeg├╝nstigter Zwecke verbleibende Verm├Âgen ist der Waldemar Bonsels Stiftung in M├╝nchen mit der Ma├čgabe zu ├╝bertragen, es wiederum unmittelbar und ausschlie├člich f├╝r die F├Ârderung der Kunst, Wissenschaft und Bildung f├╝r das Allgemeinwohl zu verwenden, insbesondere f├╝r die Entwicklung und Verbreitung von Bildhauerei und damit verwandter Formen der Kunst zur - Durchf├╝hrung wissenschaftlicher Veranstaltungen und Forschungsvorhaben, - Vergabe von Forschungsauftr├Ągen, - Durchf├╝hrung von Workshops/Akademien, insbesondere f├╝r junge K├╝nstler, - Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit Kunstlehre und Museen, - Sammlung von Dokumenten und Schrifttum, - Pflege von Kunstsammlungen, - Durchf├╝hrung und F├Ârderung von Ausstellungen, - ├ľffentlichkeitsarbeit und - F├Ârderung des transatlantischen kulturellen Austausches.┬á

XVIII. Mitteilungspflicht

Beschl├╝sse ├╝ber ├änderungen in der Besetzung des Vorstands, Satzungs├Ąnderungen sowie die Aufl├Âsung des Vereins sind dem Registergericht und dem zust├Ąndigen Finanzamt anzuzeigen.

XIX. In-Kraft-treten

Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung des Vereins am 21. Januar 2004 beschlossen und in der au├čerordentlichen Mitgliederversammlung am 13. Mai 2005 ge├Ąndert. Die ├änderungen treten mit der Eintragung im Vereinsregister des Amtsgerichts Berlin in Kraft.

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