Adrian Bütikofer

Die Inspirationsquelle des Schaffens von Adrian Bütikofer ist das Zusammenspiel zwischen dem Menschen und seinem Umfeld. Es ist das Spannungsfeld zwischen dem inneren Empfinden und dessen äusseren Gestalt, die Gratwanderung zwischen Stärke und der eigenen Zerbrechlichkeit, die ihn fasziniert und die immer wieder aufs Neue Bilder erzeugt, die dreidimensional umgesetzt sein wollen.

Der Werkstoff Holz, mit seiner umfassenden Bedeutung für uns Menschen, ist eine hervorragende Metapher, um den Inspirationen Form zu geben. Es geht darum, den strukturellen Aufbau eines Holzstücks in seinen Unregelmässigkeiten zu erkennen, damit die Ausarbeitung gelingen kann. Adrian Bütikofer versucht die Grenzen des Machbaren auszuloten, ohne dass Zerstörung daraus resultiert, auch hier eine Gratwanderung zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit. Es ist nicht das einzige Material, welches von ihm bearbeitet wird, jedoch nach über fünfzehn Jahren Kunstschaffen immer noch das Wichtigste.

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Vita
1960 Geboren in Kirchberg BE
1976 - 1984 Lehren als Maschinenzeichner und Elektromonteur
1980 - 1991 Verschiedene, längere Auslandaufenthalte in Marokko, Australien, Aegypten, Nordamerika und den Philippinen
1980 Erste Berührungen mit der Bildenden Kunst durch Bekanntschaft mit Eisenplastikern der Region Bern. Erste Gestaltungen mit Holz und Eisen.
1986 Ausbildung zum Tauchlehrer.
Der Drang nach dem Finden einer eigenen Sprache in der Bildenden Kunst verstärkt sich. Seither kontinuierliche autodidaktische Weiterbildungen durch Ausstellungsbesuche, Fachliteratur und im Gespräch mit andern Künstlern.
Seit 1998 Freischaffend als Plastiker
2004 Kulturmanager SAWI
2007 Mitgliedschaft «visarte.zürich»
2013 Mitgliedschaft «Schweizerische St. Lukasgesellschaft»
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Exhibitions
2020 "Schwingung" Jedlitschka Gallery, Zürich
Galerie kaminska stocker, Yverdon
2019 Kunstmesse "Kunst Zürich 19", mit Galerie kaminska stocker, Yverdon
2018 Galerie Näijerehus, Hersiwil mit Vreny Brand-Peyer
2017 Galerie Werthmüller, Murten mit Ulrico Lanz
Galerie Artesol, Solothurn mit Anne-Lise Saillen
2016 Kirche Schöfflisdorf, CH-Schöfflisdorf
Jedlitschka Gallery, CH-Zürich, mit Ulrich Elsener
2015 Galerie Anixis, CH-Baden, mit Ch. Hediger und E. Krähenbühl
Sprützehüsli, CH - Oberwil BL, mit Petr Beranek
2014 Maison 44, CH-Basel; mit Sylvia Goeschke
Galerie Meier, CH-Art am See; mit Colomba Amstutz
2013 Galerie Claudine Hohl, CH-Zürich; mit Christina Blatter
Galerie Lilian Andrée, CH-Riehen; mit Kathrin Spring
"Über dem Sinnen" - spartenübergreiffedes Kunstprojektmit Skulptur, Installation, Tanz und Vortrag. CH-8180 Bülach
2012 Eine temporäre Situation - Kunst im Hönggermarkt, CH-8049 Zürich
Seeparkhotel Hermitage, CH-6000 Luzern
Kunst am Bau, Kath. Pfarreizentrum Dielsdorf, CH 8157 Dielsdorf
Holzskulptur (LxBxH 100 x 80 x 340 cm)
2011 Galerie Zimmermannshaus, CH-Brugg
2010 Galerie und Bistro Philosophe, CH-8157 Dielsdorf
Kunstsymposium "Dicke Eiche", DE-79787 Lauchringen
2009 Galerie visarte, Zürich, Schweiz
2008 Galerie AlphArte, Brugg, Schweiz
2007 Einzelausstellung Gemeinde Kirchebrg, Schweiz
Galerie die Halle, Langnau am Albis, Schweiz

Seit 1998 regelmässige Gruppen und Einzelausstellungen in der Schweiz, wie auch im Ausland
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Publications
2020 Buch: «Adrian Bütikofer - Schwingung»
Sein Kunstschaffen der letzten zehn Jahre
2009 Buch: «Adrian Bütikofer - Skulpturen bewegen»
In diesem Buch verbindet Adrian Bütikofer erstmals Skulpturen und Fotographie. Auf den Collagen entsteht ein schalkhafter Dialog zwischen Raum und Skulptur. Sie verweisen subtil auf die den Skulpturen innewohnenden Themen und Geschichten und eröffnen eine neue Sicht auf Zusammenhänge in unserem Alltagsleben. Durch den Prolog von Professor Dr. Wilhelm Kufferath von Kendenich (Trimbach CH) werden die Leser auf poetische Art und Weise in das Leben des Künstlers und in die Bildcollagen eingeführt. Alle Texte im Buch sind in Deutsch und Englisch aufgeführt. ISBN 978-3-033-01958-4

2004 Film: «Memento an eine Veränderung»
Film über die künstlerische Auseinandersetzung von Adrian Bütikofer
1998 bis 2003 ca. 40 Minuten Produktion: Verena Endtner, Aloco GmbH, Bern
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Group Exhibitions
2020 "Alles im grünen Bereich" Kulturort Weiertal, Winterthur CH
2019 „Chemin faisant...“ à l’Espace culturel Assens CH
"Flowerpower", Gallery "Go-Green-Art", Erlenbach CH
"Wo die Milane kreisen", Ganterschwil CH
2018 Kunst:Szene Zürich 2018
ça cartonne à l’Espace culturel Assens
2017 3. Skulpturenausstellung in Allensbach DE
2016 Europäischer Gestaltungspreis 2016, Karlsruhe DE
Kunstsymposium in Steinmaur 2016, CH-Steinmaur
2015 ArtEdifices 2015, CH - Assens, jurierte Gruppenausstellung
Jedlitschka Gallery, CH - Zürich
2014"Yesterday-Tomorrow" Kulturort Weiertal, CH-Winterthur
Gallery Jedlitschka, Gruppenaussstellung, CH-Zürich
2013 Triennale UNIL, CH-Lausanne, jurierte Gruppenausstellung
"Mahlzeit" - Gruppenausstellung im "Rothus", CH-4500 Solothurn
2011 Holz-Zeit, station8, Zuzwil, CH-Bern
Gruppenausstellung, Rathaus Singen, Deutschland
Kunstszene CH-Zürich
2010 Gruppenausstellung Klinik Lindberg, CH-8400 Winterthur
2009 Sculptura 09, Glarus, Schweiz
Skulpturen-Winterthur, Galerie Wyschür im Weihertal, Winterthur
2008 Nordart 08, Büdelsdorf, Deutschland
Skulp-Tour Tiengen 2008, Deutschland
2007 Einladung Sächsischer Skulpturenpreis Chemnitz, Deutschland
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Art Symposia
2019 Kunstsymposium in Steinmaur 2019, Steinmaur CH
2018 Frauenfelder Bildhauerwoche, Frauenfeld CH
2016 Kunstsymposium in Steinmaur 2016, Steinmaur CH
2015 Internationales Bildhauersymposium, Waldshut DE
2011 "symposium im steinbruch", Steinmaur CH
2010 Bildhauersymposium "Dicke Eiche", Lauchringen DE
Frieden
Eschenholz, Ölfarbe
Adrian Bütikofer, Holz
Passing Dreams
Eichenholz, Ölfarbe
Adrian Bütikofer, Holz
Seelenwellen
Pappelholz, Farbe
Adrian Bütikofer, Holz
Freiheit
Holzkern, Epoxi, Farbe
Adrian Bütikofer, Kunstharz, Holz
Wandlung;
Eschenholz, Farbe
Adrian Bütikofer, Holz
Liaise I
Eschenholz, Farbe
Adrian Bütikofer, Holz
Der Reife Grund
Eichenholz, Farbe
Adrian Bütikofer, Holz
Drei Tore - ein Kommen und Gehen
Eisenblech 8mm
Adrian Bütikofer, Metall
Im Rausch bewegen III
Eschenholz, Ölfarbe, Federstahlstange, Eisensockel
Adrian Bütikofer, Holz
Im Rausch bewegen II
Eschenholz, Ölfarbe, Federstahlstange, Eisensockel
Adrian Bütikofer, Holz
Dual I
Eschenholz, Farbe
Adrian Bütikofer, Holz
Erhöht
Eschenholz, Ölfarbe
Adrian Bütikofer, Holz
Verhüllt I
Pappelholz
Adrian Bütikofer, Holz
Verhüllt II
Pappelholz
Adrian Bütikofer, Holz
Brücken bilden
In der heutigen Zeit, wo kriegerische Aktivitäten wieder vermehrt zum Alltagsbild gehören und sich grosse Flüchlingsströme auf dem Weg zu uns befinden, sind Gedanken zu einer sinnvollen Integration wieder von Nöten. Mit diesem Projekt möchte Adrian Bütikofer einen Beitrag dazu leisten. Im Seegarten Allensbach haben sich Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund getroffen, um gemeinsam eine Brücke zu bauen. Mit dem Ziel, im miteinander Handeln und den damit verbunden Gesprächen untereinander, Brücken zu schlagen zwischen den unterschiedlichen Bedürfnissen der Teilnehmenden. Dieser integrative Findungsprozess ist uns sehr gut gelungen, denn nur so konnte das Bauwerk zur Zufriedenheit aller beendet werden. Die Brücke dient nicht dazu eine geographische Barriere zu überwinden, sie bleibt stehen als ein Symbol einer gelungenen Zusammenarbeit, in der die Gräben der Angst und Unsicherheit zum Anderen, zum Fremden, mit Erfolg überwunden wurden.
Adrian Bütikofer, Holz
Unendlichkeit
Flacheisen, 15 x 3 mm
Adrian Bütikofer, Metall
Bunter Hund IV und V
Werkserie "Bunter Hund":Die rot, grün oder blau bemalt «Strichmännchen» aus Eschenholz vollführen übermütige Posen, machen den Handstand, stehen Kopf und schlagen Purzelbäume. Sie bestehen aus einer einzigen «verdrehten» Linie, die den Anschein erweckt, sich verselbständigt zu haben. «Bunter Hund» offenbart des Künstlers verschmitzte Seite, die auch bei der Kleinskulptur «Zwerg und Riese» Pate stand. Die Figuren sind im Schwung. Sie strotzen vor Lebensfreude. Ihre Leichtigkeit ist psychischer und zugleich physischer Natur. (Text: Lucia Angela Cavegn, Wimnterhur CH,Auszug aus dem Buch:Adrian Bütikofer-Schwingung 2020)
Adrian Bütikofer, Holz
Bunter Hund III
Werkserie "Bunter Hund". Die rot, grün oder blau bemalt «Strichmännchen» aus Eschenholz vollführen übermütige Posen, machen den Handstand, stehen Kopf und schlagen Purzelbäume. Sie bestehen aus einer einzigen «verdrehten» Linie, die den Anschein erweckt, sich verselbständigt zu haben. «Bunter Hund» offenbart des Künstlers verschmitzte Seite, die auch bei der Kleinskulptur «Zwerg und Riese» Pate stand. Die Figuren sind im Schwung. Sie strotzen vor Lebensfreude. Ihre Leichtigkeit ist psychischer und zugleich physischer Natur. (Text: Lucia Angela Cavegn, Winterthur CH, Auszug aus dem Buch "Adrian Bütikofer-Schwingung" 2020)
Adrian Bütikofer, Holz
Flow II
Eschenholz geflammt Mit der Werkgruppe «Flow», die im Jahr 2019 einsetzt, lotet Adrian Bütikofer die Grenzen seines Metiers aus. Die Kunstwerke wirken wie gestische Zeichnungen im Raum. Die fliessende Linienführung erinnert an japanische Tuschmalerei. Darüber hinaus gemahnen «Flow I bis IV» mit ihrer geriffelten Oberfläche an durch die Lüfte schwirrende schwarze Seile, die augenblicklich im schlängelnden Tanz erstarren. (Text Lucia Angela Cavegn, Winterthur CH, Auszug aus dem Buch "Adrian Bütikofer-Schwingung" 2020)
Adrian Bütikofer, Holz
Flow III
Eschenholz, geflammt Mit der Werkgruppe «Flow», die im Jahr 2019 einsetzt, lotet Adrian Bütikofer die Grenzen seines Metiers aus. Die Kunstwerke wirken wie gestische Zeichnungen im Raum. Die fliessende Linienführung erinnert an japanische Tuschmalerei. Darüber hinaus gemahnen «Flow I bis IV» mit ihrer geriffelten Oberfläche an durch die Lüfte schwirrende schwarze Seile, die augenblicklich im schlängelnden Tanz erstarren. (Text: Lucia Angela Cavegn, Wimterthur CH, AUszug aus dem Buch "Adrian Bütikofer-Schwingung" 2020)
Adrian Bütikofer, Holz
Glücksfänger II
Eschenholz, geflammt Die Werkgruppe der «Glücksfänger» besteht aus verschiedenen amorphen Strukturen, die sich aus einer Vielzahl von «Zellen» zusammensetzen. In der Biologie würde man von Mehrzellern sprechen. Für den Künstler sind es Glücksfänger. Der Gedanke an indianische Traumfänger schwingt mit, wenn man bedenkt, dass diese ebenfalls eine mehrteilige, durchbrochene Binnenstruktur in Form eines grobmaschigen Netzes aufweisen. Die Glücksfänger sind Wandobjekte. Je nach Lichteinfall und Beschaffenheit des Hintergrundes ergibt sich ein wechselndes, kontrastreiches Schattenspiel.
Adrian Bütikofer, Holz


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