Gleichstellungs-, Diversitäts- und Inklusionsrichtlinie
Sculpture Network setzt sich aktiv für Gleichstellung, Diversität und Inklusion innerhalb seines Netzwerks, seiner Aktivitäten, seiner Organisationsstruktur sowie seiner internationalen Kooperationen ein.
Als europäisches Netzwerk für Skulptur und zeitgenössische Kunst fördern wir ein offenes und respektvolles Umfeld, in dem Künstler:innen und Kulturschaffende unterschiedlicher Hintergründe, Generationen, Identitäten und Perspektiven gleichberechtigt teilnehmen können.
Diversität und Repräsentation spiegeln sich in unserer Organisationsstruktur, unserer Kommunikation sowie unserem öffentlichen Programm wider. Frauen sind sowohl im Team als auch in der Leitung der Organisation stark vertreten. Unsere Teammitglieder und freiwilligen Koordinator:innen stammen derzeit aus 13 verschiedenen Ländern. Unsere internationale Mitgliedschaft umfasst mehr als 40 Länder und fördert den interkulturellen Dialog sowie den künstlerischen Austausch zwischen vielfältigen kulturellen Kontexten.
Wir achten aktiv auf eine ausgewogene Sichtbarkeit und Beteiligung in unseren Veranstaltungen, Publikationen und Newslettern und setzen uns regelmäßig mit Fragen der Repräsentation, Zugänglichkeit und Inklusion in der Kunst auseinander. Beispiele hierfür sind die Veranstaltung „Do We Need Museums for Women Artists?“, das Online-Event „Beyond the Visual – Blindness and Expanded Sculpture“ sowie „Bodytalk – Our Fragile Body“ , ein Event in Zusammenarbeit mit der Wellcome Collection, bei dem Künstler:innen vertreten waren, die sich mit Behinderung und dem menschlichen Körper auseinandersetzen. Unsere Foren und Diskussionen beziehen zudem vielfältige internationale Stimmen und Sprecher:innen ein, darunter Künstler:innen aus LGBTQ+- sowie postkolonialen Diaspora-Communities. Für unsere Mitglieder organisieren wir kuratierte Reisen zur Venice Biennale, um Werke von Künstler:innen unterschiedlicher kultureller Hintergründe und Perspektiven gemeinsam zu diskutieren und einzuordnen.
Wir lehnen Diskriminierung jeglicher Art ab und unterstützen den gleichberechtigten Zugang zu künstlerischem Austausch, professionellen Möglichkeiten und kultureller Teilhabe – unabhängig von Geschlecht, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion, Behinderung, Alter oder sozialem Hintergrund.
In den kommenden fĂĽnf Jahren wird Sculpture Network darauf hinarbeiten, seine Mitgliederbasis noch inklusiver zu gestalten und Partnerschaften mit Plattformen auszubauen, die KĂĽnstler:innen aus postkolonialen Diaspora-Communities sichtbarer machen.