Ausstellungsansicht „Fluxuriös! Kunst und Anti-Kunst der 1960er bis 1990er Jahre“ Staatliche Kunstsammlungen Dresden © VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Alexander Peitz

Dresden-Neustadt Guardhouse "Blockhaus"
Neustädter Markt 19
01097 Dresden
Deutschland

Fluxuriös! Kunst und Anti-Kunst der 1960er bis 1990er Jahre

Mit der Ausstellung „Fluxuriös!“ zeigt das ADA eine der kompromisslosesten künstlerischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts. Fluxus und die Aktionskunst der 1960er bis 1990er Jahre brechen mit konventionellen Kunstformen und lassen das alltägliche Leben, Formen der Kommunikation und Spielerisches miteinander verschmelzen.

  • Ausstellungsort
    Blockhaus 
  • Laufzeit
    08.11.2025—08.03.2026
  • Öffnungszeiten
    Dienstag bis Freitag 15—19 Uhr
    Samstag 11—18 Uhr
  • Eintrittspreiseregulär 5 €, ermäßigt 4 €, unter 17 frei, (Berufs-)Schüler*innen & Studierende frei

Die Ausstellung vereint Arbeiten internationaler Künstler*innen wie George Brecht, Joseph Beuys, Charlotte Moorman, Dick Higgins, Ben Vautier, Yoko Ono, Nam June Paik, Takako Saito und Wolf Vostell. Mit ihren Experimenten und Performances haben sie die Grenzen zwischen Kunst und Alltag aufgelöst – und die Kunstwelt nicht nur herausgefordert, sondern auch nachhaltig verändert.

Die gezeigten Werke spiegeln die Vielfalt des Fluxus wider – von performativen Aktionen über Mail Art bis hin zu interdisziplinären Happening-Formaten. Sie zeigen, wie die Künstler*innen diese Richtung als lebendigen, offenen und gesellschaftlichen Prozess verstanden, der spielerisch und subversiv traditionelle Formen infrage stellte und sich ständig neu erfand.

In der Ausstellung lassen sich zahlreiche Multiples und sogenannten Fluxkits entdecken, die aus Alltagsgegenständen und Papierarbeiten bestehen. Ergänzt wird die Schau durch grafische Werke und umfangreiches Archivmaterial.

„Fluxuriös!“ lädt dazu ein, die Impulse dieser wegweisenden Bewegung zu entdecken – und die anhaltende Bedeutung von Fluxus als Inspiration für zeitgenössisches künstlerisches und gesellschaftliches Handeln zu erleben.

In Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden entwickeln die Studierenden der Klasse Hopf Arbeiten, welche im Frühjahr 2026 in der Ausstellung zu sehen sein werden.

 

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