Caroline Hufnagel

Cordis Umbra

„Cordis Umbra“ verbindet ein anatomisches Herz mit Wurzeln, Ästen und Pilzen. Die Skulptur erzählt von der stillen Kraft des Waldes und davon, dass auch im Schatten Leben und Wachstum entstehen.

In „Cordis Umbra“ wird das anatomische Herz zu einer Landschaft des Waldes. Wurzeln ziehen sich über seine Oberfläche, Äste wachsen empor und kleine Pilze besiedeln seine Flanken. Die Grenze zwischen menschlicher Anatomie und pflanzlichem Wachstum löst sich auf.

Die Oberfläche entstand in vielen Farbschichten. Erdige Töne verleihen ihr den Charakter eines verwitterten Fundstücks, während Goldpigmente einzelne Verzweigungen hervorheben. Kleine Elemente aus Kunstwiese ergänzen die organischen Strukturen.

Für mich wirkt „Cordis Umbra“ wie ein verborgenes Artefakt, das man zwischen alten Baumwurzeln entdecken könnte. Das Herz steht dabei für unser inneres Erleben, der Wald für Wandel und Erneuerung. Die Skulptur erinnert daran, dass Schönheit und Lebenskraft auch dort bestehen, wo sie zunächst verborgen bleiben.

Datenblatt

Abmessungen
66cm, 25cm, 26cm (Höhe, Breite, Tiefe)
Jahr
2025
Edition
Unikat
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