In „Cordis Aurea“ verbinde ich eine stille Waldgestalt mit einem goldenen anatomischen Herzen. Zwischen weißer Oberfläche, verzweigtem Geweih und lebendigem Grün steht es als Sinnbild für die Seele und ihre Entwicklung. Die Skulptur erzählt von unserer Verbundenheit mit der Natur und einer inneren Kraft, die auch im Wandel bestehen bleibt.
Mit „Cordis Aurea“ verbinde ich die Gestalt eines Waldwesens mit der Symbolik des anatomischen Herzens. Das ruhige Gesicht mit geschlossenen Augen und das verzweigte Geweih verleihen der Figur eine stille, schützende Präsenz. Farne und Blätter umgeben die weiße Büste und lassen Körper und Natur ineinander übergehen.
Im Mittelpunkt steht das goldene anatomische Herz. Es ist für mich ein Sinnbild für die Seele und ihre Entwicklung – für jene innere Kraft, die Erfahrungen bewahrt und zugleich Veränderung ermöglicht. Zwischen der zurückhaltenden weißen Oberfläche und dem lebendigen Grün setzt das Gold einen bewussten Akzent. Es steht für den Wert unseres Inneren und unsere Verbundenheit mit allem Lebendigen.
Die Skulptur habe ich am Computer mit einem Modellierungsprogramm digital entworfen und anschließend in mehreren Einzelteilen im 3D-Druck gefertigt. Die gedruckten Elemente wurden von mir von Hand zusammengefügt und verklebt. Danach habe ich die Oberfläche mit Strukturpaste ausgearbeitet und mit Acrylfarben bemalt. Künstliche Pflanzen ergänzen die plastische Gestaltung und bilden einen Kontrast zu den weißen Formen und dem goldenen Herzen.
„Cordis Aurea“ verbindet digitale Modellierung mit handwerklicher Ausarbeitung. Die Skulptur lädt dazu ein, innezuhalten und die Beziehung zwischen Natur, Seele und persönlichem Wachstum zu betrachten.