Edelstahl
Die kinetische Skulptur „Planetenlauf“ setzt sich mit den Prinzipien von Bewegung, Umlauf und kosmischer Ordnung auseinander. Durch die kontinuierliche Bewegung entsteht ein lebendiges Bild kosmischer Dynamik. Statt einer wissenschaftlichen Darstellung entwickelt die Skulptur eine freie, künstlerische Interpretation, in der Bewegung als grundlegendes Prinzip des Lebens sichtbar wird.
Lichtreflexe, Schattenwürfe und die wechselnden Konstellationen der beweglichen Elemente verändern die Wahrnehmung des Werkes fortlaufend. Je nach Standort der Betrachtenden entstehen neue räumliche Beziehungen und visuelle Überschneidungen. Dadurch wird der Raum selbst Teil der Komposition.
Im Spannungsfeld zwischen technischer Präzision und meditativer Wirkung thematisiert „Planetenlauf“ die Beziehung des Menschen zum Kosmos. Die Skulptur verweist auf zyklische Abläufe, Wiederholung und Vergänglichkeit und lädt dazu ein, Bewegung als Ausdruck universeller Ordnung wahrzunehmen. Das Werk entfaltet seine Wirkung nicht in einem einzelnen Moment, sondern im kontinuierlichen Ablauf von Zeit und Bewegung.