Deutschland
"Das Gestalten und Erfinden von Dingen, Wesen und Welten gehört zu meinem Leben, solang meine Erinnerungen zurück reichen."
Holz ist der Schwerpunkt und die große Leidenschaft meines künstlerischen Schaffens.
Die „Xylischen Artefakte“ legen vertraute prähistorische oder ethnologische Zusammenhänge nahe. Menschen anderer Zeiten, anderer Kulturen scheinen sie zum Gebrauch hergestellt und rege genutzt zu haben. Das lassen auch die teils stark vernarbten Oberflächen vermuten. Auch Verwitterung, Fraßspuren und mikrobiologische Zersetzungen deuten auf ein hohes Alter hin. Näher betrachtet irritieren jedoch diese „Artefakte“, entziehen sich einer Zuordnung oder Bestimmung. Zwar gibt es reichlich Anklänge an häusliche Gebrauchsgegenstände, bäuerliche oder handwerkliche Gerätschaften, auch an kultische Nutzung.
Bei den "Geschöpfen" greife ich die Formensprache der Natur auf, extrahiere ihre Grundprinzipien und schaffe daraus neue Wesen aus einem Niemandsland zwischen Fauna und Flora.
Die menschliche Gestalt findet sich bei früheren Werken in sehr reduzierter Form, so z.B. bei den "Königen und Königinnen".
Bei den Kunst-am-Bau-Projekten entwickle ich zu gewünschten Themen, zu Begebenheiten des Ortes oder für die dort lebenden oder arbeitenden Menschen neue Formensprachen und experimentiere mit andern Techniken und Materialien, wie Beton, Kunststoff und Metall.