Deutschland

Markus Daum

Das Arbeiten in Zyklen ist f├╝r Markus Daum keine rein technische Angelegenheit. Im Zyklus l├Âst sich f├╝r Daum der Kreislauf von Werden und Vergehen ein, mit dem sich der K├╝nstler seit Jahrzehnten befasst. Anschaulich wird dies in seiner Auseinandersetzung mit dem menschlichen K├Ârper, den er sowohl bildhauerisch als auch grafisch darstellt. Dabei umkreist er immer wieder die menschliche Existenz mit ihren Licht- und Schattenseiten.

Seine in Eisenguss geschaffenen Plastiken wirken durch ihre Oberfl├Ąche und die Expressivit├Ąt ihrer rostroten Farbe und lassen den Betrachter ├╝ber die Verletzlichkeit des Menschen und die Endlichkeit seiner Existenz nachdenken. Die konsequente Mehransichtigkeit der plastischen Arbeiten setzt Markus Daum in seinem grafischen Werk ÔÇô Radierungen, Tusche-, Graphit- und ├ľlkreidezeichnungen sowie Collagen ÔÇô durch stete ├ťberarbeitungen der einzelnen Bl├Ątter um.

Konsequent aus dem graphischen Werk heraus entwickelt der K├╝nstler in den letzten Jahren r├Ąumliche Zeichnungen aus Draht, die in Zyklen entstehen oder in gr├Â├čere Installationen einbaut werden.

Wie die Skulptur verlangt auch die Radierung ein sukzessives Arbeiten, das sich ├╝ber viele einzelne Schritte allm├Ąhlich entwickelt. Trotz der geschlossenen Struktur eines Zyklus┬┤ interessiert ihn das Fragmentarische, die Andeutung. Der Betrachter wird eingebunden in den Prozess des Vervollst├Ąndigens und liest die Spuren der Zeit, die der K├╝nstler festh├Ąlt. Er erg├Ąnzt und h├Ąlt sie am Leben, indem er sich offen darin spiegelt.

Frank Nievergelt

Kunstwerke (16)

Markus Daum, 2002

K├Ârperst├╝cke

Markus Daum, 2006

Thema ÔÇô Variationen

Markus Daum, 2016

WIR + đ»HI

Markus Daum, 2015

Gelbkreuz

Markus Daum, 2017

Gelbkreuz

Markus Daum, 2018

Touch me

Markus Daum, 2017

Eisenzeichnung Zollern

Markus Daum, 2000

Gro├če Liegende

Markus Daum, 1998

Amphora

Markus Daum, 1999

KREUZ ÔÇô BERLIN

Markus Daum, 2010

Singener Kapitell

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