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Alexandra Kapogianni
Alexandra Kapogianni ist eine griechische Bildhauerin mit Atelier in Mainz. Ihre zeitgenössischen figurativen Skulpturen erkunden menschliche Präsenz, Verletzlichkeit und Transformation. Zwischen mythologischen Archetypen und individuellen inneren Zuständen wird Fragmentierung zu einem gestalterischen Prinzip, das das Wesentliche der menschlichen Figur sichtbar macht.
Alexandra Kapogianni ist eine griechische Bildhauerin mit Atelier in Mainz. Im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit steht die menschliche Figur – als Ausdruck von Präsenz, Verletzlichkeit und innerer Transformation.
Ihre Skulpturen bewegen sich zwischen körperlicher Kraft und Fragilität, zwischen geschlossener Form und bewusster Unterbrechung. Fragmentierung ist dabei nicht allein Ausdruck von Verlust oder Zerstörung. Sie wird zu einem gestalterischen Mittel der Verdichtung: Indem Teile der Figur zurückgenommen werden, treten Haltung, Ausdruck und innere Spannung umso deutlicher hervor.
Die griechische Mythologie bildet einen wichtigen Bezugspunkt ihrer Arbeit. Kapogianni versteht sie jedoch nicht als historische Erzählung, die es bildhauerisch zu illustrieren gilt, sondern als lebendige Sprache für grundlegende menschliche Erfahrungen. Ihre Figuren greifen archetypische Vorstellungen auf, ohne sich auf festgelegte Identitäten oder Deutungen reduzieren zu lassen. Auch jenseits mythologischer Bezüge untersucht sie Zustände des Übergangs, der Veränderung und des Werdens.
In ihren Arbeiten aus Bronze, Kunstmarmor und Kunstharz spielen Materialität, Oberfläche und die Spuren des Entstehungsprozesses eine wesentliche Rolle. Ausgearbeitete Partien stehen neben rauen, fragmentierten Bereichen. Die Spannung zwischen ihnen verleiht den Figuren eine Präsenz, die über die reine Darstellung des Körpers hinausgeht.
Neben ihrer eigenen künstlerischen Praxis ist Alexandra Kapogianni als Dozentin für Bildhauerei am IBKK Design- und Kunstzentrum in Bochum-Wattenscheid tätig.