Alexandra Kapogianni-Beth

Sea Horse

Sea Horse is inspired by a small antique bronze sculpture found in a temple dedicated to Poseidon, the god of the sea, and situated nearby Kalamata, my hometown. It provides an insight how people living about 2.500 years ago in Greece thought a mythical horse living in the sea would look like.

The rare ancient miniature figurine is on continuous display in the archeological museum in Kalamata and it delivers an impression how mental and mechanical skills can turn spiritual ideas into visual and haptic objects.

I do admire the practical way of thinking of the early artists and intend with this modern piece of art to raise awareness for these antique skills.

This piece was initially created in plaster and additionally cast in bronze only recently. The bronze stand is part of the sculpture and cannot be disconnected.


FACTSHEET:

Abmessungen : 30 cm x 42 cm x 9 cm (Height, Width, Depth)
Gewicht : 4 kg
Jahr : 2018
Material : Bronze
Bearbeitung : Bronzeguss
Stil : figurativ, klassisch

Alexandra Kapogianni-Beth

Für meine handwerklichen Arbeiten nutze ich unterschiedliche Materialien. Mir liegt es, aus unbelebtem Material, etwa hartem Stein oder formbarem Gips und Ton, etwas Lebendiges zu gestalten, bei dem oftmals raue und natürliche Flächen im Kontrast stehen zu bearbeiteten, fein fließenden Formen. In meinen Werken liegt immer eine Spannung, wie sie auch für mich als Griechin in Deutschland immer wieder erlebbar ist. Sowohl in meinem Leben, als auch im Blick auf die Geschichte beider Orte ergeben sich immer wieder Bedürfnisse und Notwendigkeiten, Unterschiedliches miteinander zu verbinden. In meinen Werken liegt immer eine Spannung, wie sie auch für mich als Griechin in Deutschland immer wieder erlebbar ist. Sowohl in meinem Leben, als auch im Blick auf die Geschichte beider Orte ergeben sich immer wieder Bedürfnisse und Notwendigkeiten, Unterschiedliches miteinander zu verbinden. Aus der Vielfalt der griechischen Geschichte ziehe ich Anstöße. In Heldensagen und Mythen der griechischen Vergangenheit, aber ebenso in den Kunstwerken aus vielen Jahrhunderten finden sich spannende Motive, die ich versuche festzuhalten und in meinen Skulpturen wiederzugeben. Die Freude, diese Spannung in jedem Objekt zu verwirklichen, soll auch den Betrachter anstecken und zu eigenen Beobachtungen anregen.

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Falling Icarus
In der griechischen Mythologie versuchte Ikarus mit seinem Vater Dädalus mittels selbstgebauter Flügel aus Wachs und Federn vor König Minos von der Insel Kreta zu fliehen. Trotz der Warnung seines Vaters flog der übermütige Ikarus zu hoch, das Wachs seiner Flügel schmolz in der Hitze der Sonne, die Flügel fielen auseinander und er stürzte ins Meer. Meine Arbeit zeigt die Bewegung des Fallens, den Moment vor dem endgültigen Aufschlag. Ikarus fällt kopfüber; die Schultern berühren bereits die Erdoberfläche. Die Arme sind seitlich über den Kopf ausgestreckt, die Beine hängen weiter höher in der Luft. Die ehemals umgeschnallten, künstlichen Flügel sind nicht mehr vorhanden und können den Körper nicht mehr tragen. Lediglich ein paar Federn sind es noch, nach denen Ikarus greift. Die dunkle Farbe, zeugt von Schwere, die ganze Figur drückt durch ihre unregelmäßige Form eine große Dramatik aus. Einzig der Blick des Fallenden folgt ihr nicht. Sicherlich sind die Augen ein wenig geweitet, die Stirn ein wenig gefaltet, doch Ikarus ist weder ängstlich noch panisch. Es ist ein Moment des Ergebens, des Abwartens. Bereits in der Antike gab es mehrere Darstellungen der Erzählung. Die Unterschiedlichkeit der verschiedenen Versionen, aber auch deren relative Deutungsoffenheit haben bis heute eine uneinheitliche Bewertung des Mythos zur Folge. Im Allgemeinen wird dieser jedoch so gedeutet, dass der Absturz und Tod des Übermütigen die Strafe für seinen unverschämten Griff nach der Sonne sind. Mit meiner Arbeit will ich kein Urteil zur Frage nach der Schuld abgeben. Es ist die Darstellung einer Bewegung, die mich gereizt hat. Es ist ein Moment des Fallens, ein Moment kurz vor dem Tod, den ich zeige. Tatsächlich hat es Ikarus für eine kurze Zeit geschafft, seine Erdverbundenheit zu überwinden. Er hat hoch gegriffen und muss nun die Konsequenzen seiner Handlung tragen. Er hat sich dem Schicksal ergeben. Ikarus schaut also noch einmal zurück, mit klarem Blick, gen Himmel. Kein Wehmut, kein Leid, denn er hat die Gewissheit, das Fliegen erfolgreich versucht zu haben – wenn auch in jugendlichem Leichtsinn er das wahre Ziel nicht erreicht und sein Leben ein Ende hat. Manch einer hat sich trotz des negativen Endes ein Vorbild an ihm genommen.
Alexandra Kapogianni-Beth, Kunstharz
Lonely
Ein junger Mann kauert nackt auf dem Boden. Seine Beine sind angezogen, der Kopf liegt auf den Knien, die Augen sind verschlossen, die Arme umarmen fest den eigenen Körper. Nichts mehr kann zu ihm durchdringen, er bleibt allein, für sich. Einsam. „Lonely“ ist entstanden in einer Zeit, in der Menschen sich mehr oder minder gezwungen und ungewollt zurückziehen, sich einschränken mussten. Die Plastik soll jedoch zu eigenen Gedanken anstoßen: Der Mensch ist klein, wenn er sich nicht entfalten, nicht aufrecht stehen kann. Und allein, einsam, wenn er nicht aufblicken kann, um das Positive im Leben wahrnehmen zu können…
Alexandra Kapogianni-Beth, Kunstharz
Krios
Widderkopf
Alexandra Kapogianni-Beth, Bronze
Nike
Nike, die Siegesgöttin (mit gebrochenen Flügeln) Die Göttin Nike gilt in der griechischen Mythologie als Verkünderin des Sieges, der nach einer kriegerischen Auseinandersetzung oder einem friedlichen Wettstreit errungen werden kann. Ihre Darstellung in Form einer geflügelten Frau hat in der Bildhauerkunst eine lange Tradition. Meine „Nike“ ist angelehnt an die gleichnamige hellenistische Skulptur aus Samothrake entstanden. Ihre Haltung, das Gewand erinnern an diese. Und dennoch fehlen Teile des Körpers: die Beine, die ohnehin fehlenden Arme und - sofort auffallend - die Flügel. Sie ist außerdem bei weitem kleiner, ihr fehlt die Monumentalität, die der „Nike von Samothrake“ mit über drei Metern Höhe eigen ist. Anders als ihr Vorbild kann die Siegesgöttin allerdings ein Gesicht vorweisen. Sie mag nun also ihre Flügel verloren haben, dafür aber schaut sie mit Entschlossenheit und bestimmtem Blick nach vorn.
Alexandra Kapogianni-Beth, Gips
Minotaurus
The Minotaur, according to Greek mythology, was a beast with a man's body and the head and tail of a bull. The ancient Greek god of the seas, Poseidon, had sent to the king of Crete, Minos, a white bull to be given as a sacrifice to please Poseidon himself. When the king kept the white animal as his own and sacrificed another bull, Poseidon punished him by instigating his wife, Pasiphae, to fall in love with the animal, to sleep with it and finally to give birth to the Minotaur. The "Minotaur" is cast in bronze and fixed to a pedestal which itself is a residue of the bronze casting process.
Alexandra Kapogianni-Beth, Bronze
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