Willi Reiche
Weiterbildungsinstitut WbI GmbH
FORUM am Altmarkt, Marktstraße 35
46045 Oberhausen
Deutschland
Oberhausen CityArts 2025: Preisgekrönte Kunst im WbI
Von experimenteller Landschaftsmalerei über filigrane Tuschezeichnungen bis zu beweglichen Kunstmaschinen: Die Ausstellung „Oberhausen CityArts 2025“ präsentiert die Arbeiten der vier Preisträger des bundesweiten Kunstwettbewerbs 2025.
Am Freitag, 6. November 2026, um 18 Uhr lädt das Weiterbildungsinstitut WbI zur Vernissage in seine Räume am Oberhausener Altmarkt ein.
Kunstwettbewerb mit Tradition
Seit 2015 lobt das WbI den Wettbewerb Oberhausen CityArts aus, 2025 bereits zum sechsten Mal. Kooperationspartner sind die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen und der Künstlerförderverein Oberhausen. Der Wettbewerb bietet Kunstschaffenden aus den Bereichen Malerei, Grafik, Skulptur und Fotografie ein Forum, fördert den Austausch mit der Öffentlichkeit und bereichert das kulturelle Leben der Oberhausener Innenstadt.
Der Jury unter Vorsitz von Dr. Christine Vogt gehörten Dr. Sarah Hülsewig (LUDWIGGALERIE), Franz-Josef Muckel und Peter M. Urselmann (WbI), der Künstler Philipp Valenta sowie Bruno Zbick (Künstlerförderverein Oberhausen) an.
Den ersten Preis erhielt der Oberhausener Guido Berndsen. Seine Landschaftsbilder entstehen in einem experimentellen Prozess, bei dem er Wachs, Gips sowie Öl- und Acrylfarben miteinander verbindet. Die dabei entstehenden Strukturen verleihen seinen Werken eine besondere Tiefe und eröffnen unterschiedliche Deutungsmöglichkeiten.
Mit dem zweiten Preis wurde Christian Pilz aus Berlin ausgezeichnet. In seinen Tuschezeichnungen entwickelt er komplexe Bildwelten aus Linien, Wegen und Verästelungen. Seine Arbeiten bewegen sich im Wechselspiel zwischen Ordnung und Chaos, Struktur und labyrinthischer Verdichtung.
Die Mülheimer Künstlerin Nadine Matthias erhielt den dritten Preis. In ihren Arbeiten verarbeitet sie persönliche Erfahrungen mit einer chronischen Erkrankung. Dabei thematisiert sie die Beziehung zwischen Erkrankten und Betrachtenden sowie das Spannungsfeld zwischen Voyeurismus und Anteilnahme.
Der vom Künstlerförderverein Oberhausen gestiftete Sonderpreis ging an Willi Reiche aus Wachtberg im Rhein-Sieg-Kreis. Er verwandelt ausgediente Gegenstände und Maschinenteile in kinetische Kunstmaschinen. Durch Bewegung lösen sich die Objekte aus ihrer ursprünglichen Funktion und gewinnen neue Bedeutungen.