In Hilfe verdichtet Andreas Rimpel einen Moment existenzieller Not zu einer skulpturalen Geste. Die Figur erscheint zwischen Zusammenbruch und Aufbegehren gefangen: Der Körper ist in sich zusammengesunken, während der erhobene Arm und die geöffnete Hand nach außen weisen – als Zeichen von Bitte, Ruf und letzter Selbstbehauptung. Das Werk thematisiert damit einen Zustand äußerster menschlicher Verletzlichkeit, in dem Abhängigkeit, Angst und der Wunsch nach Beistand unmittelbar sichtbar werden.
Die Skulptur wurde 2019 im Rahmen der Kunstbienale in Venedig ausgestellt. Sie stand im Garten des Palazzo Mora.
Figurativ / Kubistisch
Material: Bronze patiniert