In Hilfe verdichtet Andreas Rimpel einen Moment existenzieller Not zu einer skulpturalen Geste. Die Figur erscheint zwischen Zusammenbruch und Aufbegehren gefangen: Der Körper ist in sich zusammengesunken, während der erhobene Arm und die geöffnete Hand nach außen weisen – als Zeichen von Bitte, Ruf und letzter Selbstbehauptung. Das Werk thematisiert damit einen Zustand äußerster menschlicher Verletzlichkeit, in dem Abhängigkeit, Angst und der Wunsch nach Beistand unmittelbar sichtbar werden.
Gipsmodell / Kubistischer Stil