Bogi Nagy

Lange, bevor wir die Welt formen können, hat die Welt uns schon grundlegend geformt.
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Vita
BOGI NAGY`S WORLD
ART SHOWROOM & STUDIO
Ingolstädter Str. 134
DE 90461 Nürnberg

hello@boginagy.com
boginagy.com
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STUDIUM
Bildende Kunst - Akademie Faber-Castell
Grafik-Design - Akademie Faber-Castell
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Exhibitions
(Auswahl)
2020 - Kulturscheune - Nürnberg, Deutschland
2019 - Albertina Museum #dürerchallenge - Wien, Österreich
2019 - Arts Museum - Cluj-Napoca, Rumänien
2019 - supermART Kunstmesse - Nürnberg, Deutschland
2019 - Forward Festival - Wien, Österreich
2019 - Realities - Sofia, Bulgarien
2018 - Espai Souvenir Galerie - Barcelona, Spain
2018 - KEA European Affairs - Seoul, Südkorea
2018 - Creativity & Design Week - Chengdu, China
2018 - What´s Next Vilnius - Vilnius, Litauen
2018 - Vienna Design Week - Wien, Österreich
2018 - ARC Plakat Award - Budapest, Ungarn
2018 - 3. Platz Wettbewerb Bronze-Skulptur - Stein, Deutschland
2018 - supermART Kunstmesse - Nürnberg, Deutschland
2018 - Stroke Art Fair - München, Deutschland
2018 - Galerie Laurentiu Feller - Nürnberg, Deutschland
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Publications
Erkenne dich selbst
Ton Büste Ottilie von Faber-Castell
Bogi Nagy, Ton
The dual origin of the world
Goethe schrieb: „Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan.“ Die vorliegende Skulptur steht dieser Sentenz in nichts nach, repräsentiert sie doch als Agglomerat primärer weiblicher Geschlechtsmerkmale das Epizentrum männlicher sexueller Begierde. Doch die heteronormative Dichotomie aus „Männlich“ und „Weiblich“ erodiert im Angesicht der zeitgenössischen Sexualmoral, die bestehende Grenzen und Kategorien im Streben nach individueller Freiheit hinter sich lässt. „Everything goes“ wird zur wesentlichen Maxime ebendieses Zeitgeistes, in dem die private Selbstverwirklichung der sexuellen Identität eines der unabdingbaren Kernkriterien demokratischen Miteinanders ist. Die mehr und mehr dem Gestern anheimfallende heteronormative, patriarchalische Herrschaftsordnung gerät demnach durch die ostentative Zurschaustellung des vulgär weiblichen aus den Fugen. Subversiv hält die Skulptur dem Betrachter alles feil, wonach dem Mann gelüstet. In dieser Form hat die Weiblichkeit im Zuge ihrer bis zur Unkenntlichkeit vorangeschrittenen Reduktion und Objektivierung ihr menschliches Erscheinungsbild jedoch eingebüßt und verweist somit mahnend auf die Inhumanität des patriarchalischen Jochs, das die Frau einzig zum Zweck der männlichen sexuellen Erregung dienstbar zu machen sucht. Die schiere Weiblichkeit stellt somit die rigoroseste Kampfansage gegen das Patriarchat dar und ist ein donnerndes Plädoyer für Freiheit und Gleichheit.
Bogi Nagy, Ton


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