Georg-Kolbe Museum

Georg Kolbe (1877-1947) ließ in den Jahren 1928 / 29 die beiden Gebäude in der Sensburger Allee nach eigenen Vorgaben von dem Schweizer Architekten Ernst Rentsch errichten. Die Backsteinbauten mit den deckenhohen Fenstern legen ein klares Bekenntnis zur architektonischen Moderne ab. Der Künstler wählte für seinen neuen Wohn- und Arbeitsort ein Refugium am Rande der Stadt unweit des Friedhofs Heerstraße, wo seine 1927 unter tragischen Umständen verstorbene Frau Benjamine begraben liegt. Beide Häuser verbindet ein parkähnlicher Garten mit einem alten Kiefernbestand. Der Künstler selbst lebte und arbeitete im heutigen Museumsgebäude. Zum Ensemble gehört das formal ähnlich gestaltete Wohnhaus seiner Tochter, in dem sich heute Arbeitsräume des Museums und ein Café befinden.
Das Museum widmet sich der Erforschung, Bewahrung und Aufarbeitung von Kolbes künstlerischem Nachlass. Ohne die Gipsmodelle verzeichnet es über 200 seiner Werke, vor allem Bronzen, darunter viele Unikate. Ferner beherbergt es eine bedeutende Sammlung von Skulpturen der klassischen Moderne, u. a. von den Bildhauerfreunden Renée Sintenis, Richard Scheibe und Gerhard Marcks, sowie mehrere umfangreiche Künstlernachlässe. Mit Ausstellungen zu Georg Kolbe und seiner Zeit sowie zur heutigen Kunst wird ein lebendiger Dialog angeregt, der sich historischen und aktuellen Fragen von einem wissenschaftlich-kritischen Standpunkt aus annimmt. Ein Schwerpunkt der Museumsarbeit
liegt darin, das Museum als Produktionsort von Kunst neu zu beleben.

Georg-Kolbe Museum

Sensburger Allee 25
14055 Berlin
Deutschland

www.georg-kolbe-museum.de

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