Sculpture by the sea – Die Ausstellung im Paradies

Zum 15. Mal wurde dieses Jahr der berühmte weiße Sand des Cottesloe Beach in Australien zur Kulisse einer Skulpturen-Ausstellung der besonderen Art. Ein Einblick in die 3D-Kunst im Paradies: Sculpture by the sea. Vom 1. bis zum 18. März werden über 70 Skulpturen von 71 internationalen KünstlerInnen aus 17 Ländern, darunter aus den USA, Israel, China, Japan, Südkorea, Schweden, Norwegen, Finnland, Italien, der Slowakei, Österreich, Griechenland, Deutschland und Andorra ausgestellt.

Cottesloe Beach, Perth, Australien, 29 Grad und Sonnenschein. Mittendrin: Die Skulpturen-Ausstellung sculpture by the sea. Jährlich reisen schätzungsweise 240.000 BesucherInnen nach Australien, um bei der größten kostenlosen öffentlichen Veranstaltung in Perth dabei zu sein.

Auch drei unserer sculpture-network Mitglieder sind wieder dabei. Aber bevor wir ihre Arbeit vorstellen, möchten wir Ihnen die Entstehungsquelle dieser einzigartigen Ausstellungen nennen: Gründungsdirektor David Handley, der mit 30 Jahren die Idee hatte ein öffentlich zugängliches und kostenloses Kunstereignis zu schaffen, das Menschen die Welt der Skulpturen näher bringt. 15 Jahre später reisen Menschen aus der ganzen Welt nach Australien, um jeden Tag zwischen den Skulpturen die Sonne zu genießen.
 

Unsere Mitglieder in Cottesloe

Nun zu unseren drei ausstellenden Mitgliedern: Peter Lundberg, Heike Endemann und Isabela LLeó Castells. 

Peter Lundberg, Poets, Scholars and Thieves, Sculpture by the Sea, Cottesloe 2019 ©Peter Lundberg
Peter Lundberg, Poets, Scholars and Thieves,
Sculpture by the Sea, Cottesloe 2019 ©Peter Lundberg

Der Künstler Peter Lundberg aus den USA ist nicht zum ersten Mal dabei. Auch schon im Jahr 2017 trafen wir ihn persönlich bei sculpture by the sea in Bondi Beach. 
Dieses Jahr präsentiert er seine Arbeit Poets, Scholars and Thieves in Cottesloe.
Er selbst sagt über seine Kunst:
„Meine Arbeiten entstehen mit einer sehr direkten Annäherung an die Materialien, die oft raffinierte und grobe Techniken in einem einzigen Werk implizieren. Die Bronzen sind eine Fortsetzung meines Interesses an der Natur und den vom Menschen geschaffenen Mustern. Sie sind fast klassischer Natur. Säulen, Holz und figurative Qualitäten dominieren in vielen dieser Totems wie Skulpturen.“
Jede einzelne Skulptur dieser Arbeit nehme laut dem Künstler, den Namen einer berüchtigten australischen Figur an.

Peter Lundberg, Poets, Scholars and Thieves, Sculpture by the Sea, Cottesloe 2019 ©Peter Lundberg
Peter Lundberg, Poets, Scholars and Thieves, Sculpture by the Sea, Cottesloe 2019 ©Peter Lundberg

 

Die Künstlerin Heike Endemann aus Deutschland vereint ihre Kunst auf eine ganz besondere Weise mit der Natur.
Ihre Werke sind Schmuckstücke für Bäume. Ähnlich wie Halsbänder, Manschetten oder Ringe für Menschen. 
Die Künstlerin beschreibt, dass es ihre Intention sei, Teile von gefällten Bäumen zu erhalten. Sie würde die Vielfalt der Natur bewahren und dem gefällten Baum einen guten Zweck beimessen wollen. Dafür benutze sie das Holz dieser Bäume und erstelle daraus Kunstwerke, die wiederrum an gesunden Bäumen angebracht werden würden. 
Ihr Werk Crawing Cottesloe schmückt zurzeit einen Kasuarinenbaum in Perth.

Heike Endemann, Crawing Cottesloe, wood, painted, ca. 98 x 52 x 34 cm, Sculpture by the Sea, Cottesloe 2019 ©Clyde Yee
Heike Endemann, Crawing Cottesloe, Holz, bemalt, ca. 98 x 52 x 34 cm, Sculpture by the Sea, Cottesloe 2019 ©Clyde Yee

 

Die Künstlerin Isabela LLeó Castells aus Spanien, präsentiert ihr Werk Silent Hollows.
Inspiriert wurde ihre Arbeit von einem geschnitzten Baum im australischen Inland. Sie selbst sagt, dass ihre Skulptur eine Seelenübertragung sei, eine Art, alte Gedanken in unsere Zeit zu übertragen. 
Die Figuren werden aus bestem weißen Marmor von Macael gearbeitet und sollen den Stein zu seiner größtmöglichen Fragilität bringen.

Isabela LLeó Castells, SILENT HOLLOWS I, II, Marmor aus Macael, ca. 250 x 200 cm, Sculpture by the Sea, Cottesloe 2019 ©Richard Watson
Isabela LLeó Castells, SILENT HOLLOWS I, II, Marmor aus Macael, ca. 250 x 200 cm, Sculpture by the Sea, Cottesloe 2019 ©Richard Watson

 

Auch andere international bekannte KünstlerInnen sind vor Ort, wie beispielsweise Phil Price, Anne Neil, Stephen Tepper, Alessandra Rossi, Miik Green, Ron Gomboc, Jennifer Cochrane, Tim Macfarlane Reid, Tony Davis, die ihre spannenden Werke am Strand präsentieren.
Und auch 2019 ist sculpture by the sea zu Perths eigener Version der italienischen Passeggiata geworden und fasziniert die BesucherInnen noch bis zum 18. März. Die nächste Ausstellung findet vom 24. Oktober bis 10. November 2019 in Bondi Beach, Sydney statt.

Um sich virtuell noch mehr in die australische Sonne entführen zu lassen, finden Sie hier das Video von sculpture by the sea Zum Video

 

Autorin: Natalia Nedza 

Kunst, Sonne, Strand und Meer. Eine schöne Vorstellung. Zumindest virtuell waren wir alle dabei. 

 

 

 

Titelbild: April Pine, Shifting Horizons, Sculpture by the Sea, Cottesloe 2019, ©Clyde Yee



 
 
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