Stimmen Sie mit ab: Der Hepworth Prize for Sculpture

Der Hepworth Prize for Sculpture besteht schon seit 2016 und wurde nach Barbara Hepworth benannt, einer der bekanntesten britischen Bildhauerinnen, und wird von der The Hepworth Wakefield Gallerie in Yorkshire verliehen.

Die Werke der Künstler, die es in die Vorauswahl geschafft haben, werden ab dem 26. Oktober 2018 in der The Hepworth Wakefield Gallerie ausgestellt sein. 

Die Gallerie gibt Ihnen nun die Chance, mit abzustimmen, wer den diesjährigen Hepworth Prize for Sculpture gewinnen soll. Ab 25. Oktober können Sie Ihrem Favoriten Ihre Stimme geben! 

Die Preisverleihung wird dann im Januar 2019 stattfinden.

Die diesjährigen Nominées für den Hepworth Prize
Michael Dean
Michael Dean
Portrait of Michael Dean, courtesy of the artist

Michael Dean zeigt eine neue Installation, die die Untersuchungen seiner jüngsten Arbeiten erweitert.
Seine Skulpturen beginnt er mit Geschriebenem, das er in physische Form übersetzt - von
mit Buchstaben verwandt aussehenden, menschengroßen Figuren aus Beton und Stahlbewehrung, bis hin zu selbstveröffentlichten Büchern, die er als skulpturale Elemente einsetzt. Die Skulpturen konfrontieren den Betrachter mit dem, was er beschreibt als "Momente der Intensität" aus dem Bereich des zeitgenössischen Lebens - wie zum Beispiel kuratierete Erde, Baumaterialien, Münzen, Klebeband für einen Tatort, Vorhängeschlösser und zuletzt auch die dreitägige Lebensmittel-Soforthilfe für eine vierköpfige Familie im Vereinigten Königreich. 

 

Michael Dean, Having you on
Installation shot of Michael Dean's "Having you on" in The Hepworth Prize for Sculpture.
Photo, Stuart Whipps. Courtesy The Hepworth Wakefield and Herald St, London.
Michael Dean, Having you on
Installation shot of Michael Dean's "Having you on" in The Hepworth Prize for Sculpture.
Photo, Stuart Whipps. Courtesy The Hepworth Wakefield and Herald St, London.
 
Mona Hatoum
Hatoum
Portrait of the artist by Gabby Laurent, 2018
© Mona Hatoum. Courtesy the artist

Mona Hatoum zeigt neben bedeutenden früheren Werken auch zwei neue Skulpturen. Sie enthüllt den Umfang ihrer Auseinandersetzung mit Widersprüchen und Konflikten. Hatoums verwendet für ihre skulpturalen Projekte reduzierte physische Mittel und kreiert Verschiebungen von Maßstäben und Materialien. So destabilisieren die Werke unsere Wahrnehmungen. In der neuen Arbeit Orbital I verwandelt die Künstlerin Betonstahl in eine Kugel, die mit meteorartigen Klumpen verkrustet ist. Die Arfbeit erinnert unter anderem an abgerissene Gebäude. Hot Spot (Stand) ist eine Neuinterpretation von Hatoums ikonischen Neonglobus, der wie eine Welt mit Konflikten zu pulsieren scheint.

 

Hatoum, Orbital I
Mona Hatoum, Orbital I, 2018:
Installation shot of work by Mona Hatoum in The Hepworth Prize for Sculpture. Photo, Stuart Whipps

 

Hatoum, Hot Spot (stand)
Mona Hatoum, Hot Spot (stand): Installation shot of work by Mona Hatoum
in The Hepworth Prize for Sculpture. Photo, Stuart Whipps
 
Phillip Lai
Lai
Portrait of Phillip Lai, Courtesy of the artist

Phillip Lai wird neben seinem Werk aus dem Jahr 2016 Guest loves host in
a way like no other
 eine Gruppe neuer Skulpturen vorstellen. Mit der Verwendung von massenproduzierten Objekten und eigenen Objekten, die sich durch präzise gefertigte Formen auszeichnen, untersucht Lai Ideen der Prokuktion, des Konsums und der Bewirtung in überraschenden und poetischen Arrangements.
Ein neues Hauptwerk, bestehend aus einer Reihe von gestapelten, gegossenen Polyurethan-Becken, wird an einer langen Wand des Galerieraums zu sehen sein. Lai beschreibt diese Objekte als das Synonym eines "absurden Arbeitsaufwands", deren Anhäufung sich auf die sowohl langwierigen Prozesse des Künstlers bezieht, als auch auf seine Bautätigkeit, die sich in den zementierten Oberflächen manifestiert.

 

Lai, Untitled 2016
Philip Lai, Untitled, 2016: Installation shot of work by Phillip Lai in The Hepworth Prize for Sculpture. Photo, Stuart Whipps

 

Lai, Untitled, 2016
Philip Lai, Untitled, 2016: Installation shot of work by Phillip Lai in The Hepworth Prize for Sculpture. Photo, Stuart Whipps
 
 Magali Reus
Magalie Reus
Portrait of work by Magali Reus, courtesy of the artist.
Photograph by Mark Blower.

Magali Reus wird neben einer architekturalen Erfindung im Galerieraum eine Installation neuer Skulpturen präsentieren. Ihre Arbeiten deuten Funktionalität an, werden aber in einer Materialität präsentiert, die von jeglichem Zweck befreit ist. 

Neue Arbeiten aus Reus' Serie Sentinel kombiniert Referenzen zu gewebten Feuerwehrschläuchen und -düsen mit starken amorphen Elementen, die mit Fiberglas und Metallanhängern eingegossen sind. Reus wird auch vier Werke aus einer neuen Serie, Dearest, präsentieren, die neu imaginierte Leitern, Hüte und Flaschen in skulpturaler Form integriert und diese als Protagonisten bei der Bereitstellung einer romantischen Serenade darstellt.

 

Reus, Sentinel
Installation shot of Magali Reus in The Hepworth Prize for Sculpture. Photo, Lewis Ronald

 

Magalie Reus, Sentinel
Installation shot of Magali Reus in The Hepworth Prize for Sculpture. Photo, Lewis Ronald
 
Cerith Wyn Evans
Evans
Courtesy of the artist

Cerith Wyn Evans wird ein großes neues Werk vorstellen, das mit zwei sich kreuzenden Glasbögen Kristallmusikflöten umfasst, die im Galerieraum schweben. Angetrieben von zwei mechanischen Lungen, die nach einem speziell entwickelten Algorithmus einatmen und ausatmen, sind die 40 Flöten
individuell gestimmt, um Wyn Evans' neue Komposition aufzuführen.

Wyn Evans integriert oft Klang in seine Arbeit und inszeniert seine Installationen in architekturalen Strukturen, um das räumliche Erlebnis des Publikums zu beeinflussen. Seine interdisziplinäre und vielschichtige
Praxis verbindet intellektuelle Strenge mit Poetik.

 

Evans
Cerith Wyn Evans: Installation shot of work by Cerith Wyn Evans in The Hepworth Prize for Sculpture. Photo, Stuart Whipps

 

Evans
Cerith Wyn Evans: Installation shot of work by Cerith Wyn Evans in The Hepworth Prize for Sculpture. Photo, Stuart Whipps

 

Besucher der Ausstellung werden Künstler sehen, die in einer Reihe von neu in Auftrag gegebenen Kurzfilmen über ihre Kunst sprechen. Die Besucher werden auch eingeladen, ihre eigenen Gedanken und Erfahrungen auszutauschen und ihren Gewinner auf der Website von The Hepworth Wakefield zu wählen.

Machen Sie mit auf  hepworthwakefield.org/prize/.



 
 
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